Handy am Steuer kann im Ausland teuer werden

2015-06-30 11:19:00
 
Handy am Steuer kann im Ausland teuer werden
Strafen über 200 Euro riskieren Autofahrer, wenn sie in Urlaubsländern am Steuer zum Smartphone greifen. Zudem steigt die Unfallgefahr.

Sich im Urlaub mit dem Mobilfunkgerät am Steuer erwischen zu lassen, kann extrem teuer werden. Besonders leer ist die Urlaubskasse bei einem unerlaubten Griff ans Smartphone während des Fahrens in den Niederlanden. Rund 230 Euro müssen Autofahrer dort zahlen, wenn sie mit dem Handy in der Hand erwischt werden. Daneben zählen Spanien und Dänemark mit Strafen ab 200 Euro zu den Reisezielen, in denen diese Verkehrssünden am teuersten sind.

In Deutschland kommen Autofahrer dagegen günstiger weg: 60 Euro beträgt hierzulande das reguläre Bußgeld für die Handynutzung am Steuer, plus einen Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei. Auch die Nachbarländer Österreich und Polen fordern mit Strafen ab 50 Euro vergleichsweise noch geringe Beträge.

Durch Ablenkungsmanöver steigt außerdem das Unfallrisiko und richtig teuer wird es, wenn durch den Griff zum Telefon ein Unfall verursacht wird. Damit Urlauber nicht in kritische Situationen kommen und die Reisekasse schnell leer ist, heißt es: Hände weg vom Smartphone während einer Autofahrt. Schon das Anfassen eines Handys während laufendem Motor ist strafbar.

Wer das Smartphone am Steuer sicher bedienen möchte, bringt eine Halterung im Cockpit an. Denn die Vorrichtung ermöglicht den Blick auf das Display während der Fahrt, ohne dabei die Aufmerksamkeit vom Verkehrsgeschehen abzulenken. So lässt sich das Smartphone auch als Navigationsgerät benutzen.

Eine Alternative sind "Plug-and-Play"-Lösungen. Die integrierbaren Freisprecheinrichtungen werden entweder per Stecker angeschlossen oder verbinden sich per Bluetooth automatisch mit dem Smartphone, sobald ein Anruf eingeht. Die Stromversorgung läuft über den Zigarettenanzünder. Viele Smartphones haben eine Sprachsteuerung. Damit steuert man das Telefon freihändig durch Sprachbefehle. Außerdem können Fahrer SMS, E-Mails oder Messenger-Nachrichten diktieren und sich eingehende Nachrichten vorlesen lassen. Allerdings dürfen sie zum Einschalten dieser Funktion das Telefon nicht in die Hand nehmen. Zudem sollte der Blick nicht zu lange auf dem Display ruhen.

Bildquelle: ADAC / Bastian Fischer

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