Welle an Bitcoin-Erpressungen

Betrüger senden aktuell Schockmails an Computernutzer und drohen mit der Veröffentlichung peinlicher Fotos, wenn für die Löschung privater Daten nicht gezahlt wird. Nur nicht verunsichern lassen!

Mit dem Betreff "Ihr Konto wurde gehackt" versenden Cyberkriminelle wieder einmal Spam. Angeblich, so die Absender, hätten sie das Betriebssystem gehackt und die Onlineaktivitäten der Betroffenen einige Monate lang beobachtet. Dabei hätten sie sämtliche persönliche Daten, wie Passwörter, gestohlen. Und damit noch nicht genug. Man habe den Nutzer beim Konsum pornografischer Webseiten beobachtet und diese  aufgezeichnet. Spätestens da, könnten so einige User heftig ins Schwitzen kommen. Doch keine Sorge, so die Hacker.

Gegen eine hohe Summe in Bitcoin für das Löschen der peinlichen Aktivitäten ließe sich eine Veröffentlichung vermeiden. Das wiederrum ist in der Regel gar nicht nötig.

Handelt es sich doch laut der Verbraucherschutzzentrale Bayern um einen Betrugsversuch, der Inhalt der Mails sei frei erfunden. Tipp der Verbraucherschützer: Mail unbeantwortet an den Spamordner senden und bei der Polizei Anzeige erstatten.


[Bildquelle: www.foto-fine-art.de  / pixelio.de]

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