Datenrettung nach Wasserschaden

Das Hochwasser in vielen Bundesländern hat auch PCs, NAS-Systeme oder andere Datenträger unbrauchbar gemacht. Unwiderbringlich verloren sind die Daten aber nicht unbedingt. Datarecovery gibt Tipps und startet eine Rabattaktion für die vom Hochwasser Betroffenen.

Die bundesweiten Filialen der Datenretter von Datarecovery mit Firmensitz in Leipzig können sich derzeit vor Anfragen kaum retten. In den überfluteten Regionen bergen die Bürger das, was die Flut nicht fortgerissen hat – auch PCs, Tablets, NAS-Systeme oder Server. Sie sind freichlich unbrauchbar, weil Wasser und manchmal auch Schlamm in die Computer eingedrungen sind. Die gute Nachricht: Datenrettungsspezialisten können viele Fotos, Videos oder andere Dokumente auf den Speichermedien wiederherstellen – egal ob HDDs oder SSDs.

Jeder Schaden muss individuell begutachtet werden, denn es gibt Umstände, da sind auch den Daten-Forensikern die Hände gebunden. In der Regel aber lassen sich aber Daten nach Wasserschäden, je nach Grad der Verunreinigung, wiederherstellen. Billig ist die Datenrettung nicht. Datarecovery listet auf: Smartphone: ab 149 Euro, Festplatten (HDD): ab 199 Euro, NAS-Systeme: ab 299 Euro, am teuersten sind SSDs, die ab 349 Euro zu Buche schlagen.

Der Kunde schickt den Datenträger ein, auf Wunsch kann er auch abgeholt werden, und bekommt anschließend einen Kostenvoranschlag. Für die vom aktuellen Hochwasser Geschädigten hat Datarecovery eine Rabattaktion gestartet und erlässt noch bis Ende August die Hälfe der Kosten für eine Datenrettung.

Wie sollen zu rettende Datenträger gesichert werden? Dazu raten die Leipziger Experten wie folgt:

  1. Wenn noch möglich, Server oder PC vor Eintritt des Wassers herunterfahren (auch aus der Ferne).
  2. Nach Eindringen von Wasser & Schlamm, Festplatten (SSD) vorsichtig ausbauen. Nicht versuchen, PC / Server zu starten.
  3. Auf keinen Fall die Festplatten trocknen (auch normale Luft kann schädlich sein durch die Kristallisierung und beschleunigte Korrosion).
  4. Noch feuchte Datenträger idealerweise in ein leicht feuchtes Tuch hüllen (oder auch feuchte Küchenrolle) und möglichst luftdicht mit Plastikfolie oder in Plastiktüten verpacken. Wenn vorhanden, ist eine Verpackung mittels Vakuumierer optimal um den Sauerstoffanteil zu reduzieren.
  5. Stoßgeschützt verpacken und versichert per Paket versenden (kostenfreie Abholung durch UPS bei Recoverylab).

Günstige und verfügbare PCs, Notebooks oder Tabelets gibt es bei uns im Online Shop.

Bildquelle: Datarecovery

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