Sprache wählen
Softwarebilliger.de
Softwarebilliger.de

Faltbare PCs: Braucht man sowas?

Nach Smartphones kommen nun auch faltbare Notebooks. Lenovos ThinkPad X1 scheint schon durchdacht zu sein. Aber stehen die hohen Preise für faltbare Computer im Verhältnis zum Nutzen?

Faltbare Smartphones sind seit der Messe Mobile World Congress  (MWC) Anfang des Jahres in Barcelona in den Schlagzeilen. Und das nicht nur positiv: Denn Samsung musste sein innovatives Smartphone Galaxy Fold nach Qualitätsproblemen wieder zurückziehen. Wann das faltbare Smartphone auf den Markt kommt, ist ungewiss.
Nun prescht Lenovo mit dem Foldable Laptop ThinkPad X1 vor. Es soll das erste Notebook mit flexiblem, biegbarem Display sein. Ausgewählte Medienvertreter haben nun einen Prototyp zu Gesicht bekommen und durften das Falt-Notebook testen (siehe Video). Einen 30-sekünder als Webevideo hat Lenovo auch schon ins Netz gestellt. 2020 soll das 13 Zoll-OLED-Notebook (im aufgeklappten Zustand) auf den Markt kommen.

Damit wird es also einen neuen Formfaktor geben, der die Palette an hybriden Mobilgeräten zwischen Smartphone und Notebook um eine neue Variante komplettiert. Im zugeklappten Modus ähnelt Foldable Laptop ThinkPad X1 eigentlich einem Riesensmartphone, also den so genannten Phablets, die man auch als Notebook verwenden, gleichzeitig aber auch telefonieren kann.

Der Falz in der Mitte des Lonovo-Geräts macht sich auf dem Display nicht bemerkbar, das Gerät, per Kickstand stehend, kann dann wie ein Tablet benutzt werden. Es verfügt über eine virtuelle Tastatur, der Nutzer kann aber auch eine externe Tastatur per Funk anschließen. Ist der Bildschirm geteilt und das Foldable steht auf dem Tisch, kann der Nutzer zum Beispiel Notizen auf dem waagerechten Display vor ihm machen, während er auf dem senkrechten Bildschirm im Internet surft. Stift und kleine Funktastatur soll es beim Marktstart dazu geben.

Nutzer des Foldable Laptop ThinkPad X1 werden sicher erst im Laufe der Zeit alle Vorteile eines solchen sehr flexiblen, biegbaren Computer kennen lernen. Bedenkt man den Preis für das Gerät, so könnten vielleicht einige Early Adopter sich nicht abgeschreckt fühlen, die bei Innovationen immer als erste zugreifen. Lenovo wird wohl, so die Meinung der Experten, einen Preis nicht unter 3.000 Euro aufrufen. Entsprechende Falt-Smartphones wird es wohl am Anfang für rund 2.000 Euro geben.
Wem das alles zu teuer ist, wo es doch letztlich um ein praktisches Arbeits- oder preisgünstiges Unterhaltungsgerät gehen soll, der kann ja auf generalüberholten Notebooks oder Tablets ausweichen, wie sie softwarebilliger.de von namhaften Herstellern im Angebot führt. [https://www.softwarebilliger.de/notebook-laptop/]
Video: Tom’s Guide hat das welterste Falt-Notebook von Lenovo getestet.



Bildquelle: Tom’s Guide/Youtube

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.