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Die Teuro-Falle beim Geldabheben im Ausland

Wer sich im Nicht-Euroausland beim Zahlen oder Geldabheben für die falsche Umrechnungsart entscheidet, zahlt viel drauf. Fast 14 Prozent Währungsverlust kostet es bei den frechsten Abzockerbanken.

Rechtzeitig vor der Urlaubszeit warnt Stiftung Warentest erneut vor Abzockermethoden beim Bezahlen oder Geldabheben im Ausland. In der Türkei, Schweiz oder Polen, überall dort, wo es den Euro nicht gibt, soll der Tourist entscheiden, ob er den Fremdwährungsbetrag gleich in Euro umrechnen lassen will oder nicht. Umrechnung annehmen oder nicht, wird am Geldautomaten oder Zahlungsterminal angezeigt, man sollte sich gegen eine Umrechnung entscheiden. Denn meist sind die Wechselkurse im Heimatland des Touristen deutlich günstiger als der Kurs, dem die Sofortumrechnung im Ausland zugrunde liegt.

Kunden hätten meist mehr als fünf Prozent Verlust gemacht, wenn sie die Sofortumrechnung gewählt hätten. Bei der CSOB Bank in Tschechien betrug der Verlust im Test sogar 13,7 Prozent, schreiben die Verbraucherschützer in der Juni-Ausgabe von Finanztest. Auch auf  bekannte Bankennamen sollte man im Ausland nicht hereinfallen. "Die Commerzbank in Tschechien war eine der frechsten Banken im Test. Wer dort am Automaten die Sofortumrechnung wählt, zahlt 12,9 Prozent drauf", heißt es im Bericht.
Faire Banken gibt es aber auch. In der Türkei zum Beispiel sind das Hackbank, API Kredit oder Zierrat Bank. Diese verlangen keine Gebühr für die Geldautomatennutzung und sie bieten nicht an, den Abhebebetrag sofort in Euro umzurechnen. Im Gegensatz zu manchen Banken, die Kunden durch mehrfache Nachfrage versichern wollen, falls diese die Sofortumrechnung in Euro wegklicken. Tipp: Man sollte hartnäckig und wohl auch lieber konsequent diese Umrechungs-Teuro-Falle beim Geldabheben oder Bezahlen im Nicht-Euro-Währungsausland verweigern.

Bildquelle: Finanztest, Juni 2019

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