Huawei-Handys ohne Google-Dienste kaum gefragt

Verbraucher verschmähen die neuen Flaggschiff-Smartphones der P40-Serie von Huawei. Der chinesische Hersteller darf seine Geräte nicht mit Google-Diensten ausliefern. Wem Google Maps & Co egal sind und ein Spitzenhandy sucht wird sich über den Preisrutsch sehr freuen.

Softwarebilliger.de stellte vor kurzem die neuen Smartphones von Huawei vor, die vor allem durch brillante Kameras punkten (Huawei-Smartphones mit Spitzenkamera ...). Doch Google-Dienste wie Maps, Gmail oder Kalender sucht man vergeblich. US-Sanktionen treffen den chinesischen Hersteller, der seine P40-Modelle nicht mit Google-Diensten bestücken darf.

So werden die Huawei-Smartphones zu Ladenhütern. Laut dem Preisvergleichsportal Idealo sind sie kaum nachgefragt. Die Vorgängermodelle P30 und P30 Pro, noch mit Google-Diensten ausgeliefert, waren bei Erscheinen 15-mal, bzw. 6-mal so stark bei Idealo gesucht.

Die Folge: Das P40-Modell sinkt im Preis aktuell um rund 29 Prozent gegenüber der UVP von 799 Euro. Zwar fielen die Preise auch der Vorgängermodell von Huawei schon zwei Monate nach Marktstart, doch dieses Mal ist der Preisrutsch besonders hoch.

Statt des Google Play Stores befindet sich die Huawei AppGallery auf dem P40. Im Internet werden diverse Tricks vorgestellt, wie man die ausgesperrten Google-Dienste doch noch auf Huawei neusten Smartphones der P40-Serie lädt. Doch dauerhaft zuverlässig scheinen die Applikationen nicht zu laufen, wie man aus zahlreichen Kommentaren erfährt.

Und auch Huawei musste in seinem Blog mittlerweile einräumen, dass gewisse Google-Dienste trotz nachträglicher Installation, wie sie Huawei dort beschreibt, nicht funktionieren. Anleitung: Google-Dienste auf Huawei P40 installieren.

Bildquelle: Huawei

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