Besseres Wlan braucht nicht gleich neuen Router

Netflix soll in allen Räumen ruckelfrei laufen, auch im Hobbykeller? Manchmal helfen schon Repeater oder Powerline-Adapter. Worauf man bei eine gute Wlan-Abdeckung achten sollte.

Wenn das Wlan stockt, ist der erste Gedanke oft, dass es am Router liegt. Das ist nicht ganz falsch, denn günstige oder ältere Geräte können große Wohnungen oder gar Häuser mit Räumen im Keller nicht abdecken. Außerdem kann mit jedem neuen Endgerät im Heimnetz die Leistung des Routers sinken.

Aber nicht immer reicht auch die Anschaffung eines neuen Routers aus, der mit Mesh-Fähigkeit und damit besserer Vernetzung der Geräte untereinander wirbt. In großen Wohnungen und Häusern muss das Wlan mehrere Wände und Decken durchdringen, was das Signal abschwächt, berichtet Computerbild in seinem Artikel zum Wlan-Ratgeber in der Ausgabe 15/2021.

Wlan-Repeater und Powerline-Adapter erhöhen die Reichweite des Wlans. Sie sind vergleichsweise günstig, "aber zaubern können sie auch nicht", heißt es im Ratgeber. In weit entfernten oder stark abgeschirmten Räumen komme das Funksignal womöglich nicht mehr an.

Auch für solche "Härtefälle" gibt es eine Lösung, nämlich Powerline-Adapter: Sie schicken das Internet einfach über die Stromleitung und stören sich daher auch nicht an Betondecken.

Ein wichtiger Tipp vorab: Beim Kauf auf Mesh-Funktion achten. Moderne Router, Repeater und Powerline-Adapter optimieren das Wlan nämlich automatisch per Mesh. Dabei wird das Gerät immer mit dem stärksten WLAN-Signal gekoppelt. Das klappe aber nur, wenn alle Geräte vom gleichen Hersteller stammen, so Computerbild.

Bildquelle: AVM

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