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Youtube-Stars sind hoch im Kurs bei Jugendlichen

Sozial Media-Plattformen wie sind nun einmal sehr attraktive Digitalmedien und drängen Fernsehen und Zeitschriften mehr und mehr in den Hintergrund. Jeder dritte Jugendliche hat mindestens einen Youtuber als Lieblingsstar. Nicht immer ist klar, wo Unterhaltung und Information in Werbung übergeht. Das soll sich ändern.

Youtube oder Video-Apps wie TikTok, Instagram oder Snapchat sind für die mit dem Internet aufgewachsene Generation ganz selbstverständlich. Jeder dritte Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren sagt: Mein Lieblingsstar ist Youtuber, hat der ITK-Verband Bitkom in einer Umfrage ermittelt. Mit Lifestyle-Tipps, Let’s Play-Videos und Pranks erobern Youtuber mitunter Millionen Fans. In der Gunst der Jugendlichen liegen die Online-Stars damit vor Sportlern, Musikern oder Stars aus Film und Fernsehen. Traditionelle Medien wie Fernsehen, aber auch Verlage mit ihren gedrucken Zeitungen und Zeitschriften haben es schwer, die Zielgruppe der Generation Z zu erreichen. Das hat vor allem negative Auswirkungen auf ihre Werbeerlöse. Immer mehr Geld für Werbung fließt zu Facebook oder in das Influencer-Marketing.

Letzteres ist auch eine Einnahmequelle für viele Internet-Stars, die auf Youtube oder Instagram oft Millionen von Fans haben und von den Plattformen einen Teil der Werbegelder erhalten. Wer mehr Fans hat, verdient auch umso mehr. Gegen ein solches Geschäftmodell ist im Prinzip auch nichts einzuwenden, allerdings verwischen im Internet schnell die Grenzen zwischen Inhalt und Werbung.

Auch für Internetstars, die mit Werbung Geld verdienen, gilt eine Werbekennzeichnungspflicht, wenn sie auf sozialen Medien für die Platzierung eines Produkts oder einer Dienstleistung bezahlt werden. Verbraucherschützer, aber auch der Gesetzgeber drängen darauf, dass solche Beiträge als Werbung gekennzeichnet werden, damit vor allem Jugendliche klar unterscheiden können, ob ein Beitrag Werbung ist oder nicht. Die Bundesregierung plant ein sogenanntes Influencer-Gesetz, das auch den Internetstars Rechtssicherheit bringen soll.

Denn vielen vor allem jugendlichen Influencern ist oft nicht klar, wenn sie gegen die Werbekennzeichnungspflicht verstoßen. Einige Influencer mussten sich bereits vor Gericht gegen den Vorwurf der Schleichwerbung wehren wie beispielsweise Cathy Hummels, die Frau des Ex-Fußballnationalspielers Mats Hummels. Das neue Gesetz würde auch den Influencern und ihren Fans mehr Klarheit bringen.

Tagesschau auf Youtube - Werbung nicht gekennzeichnet? Influencerin Cathy Hummels vor Gericht Bildquelle: Catherinyyy/ Instagram

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