Absatz neuer PCs geht weiter zurück

Der PC ist nicht mehr das Technikgeschenk der ersten Wahl, er hat in den letzten Jahren nämlich viel Konkurrenz bekommen. Schicke Smartphones, Tablets und vor allem Smart Watches oder Fitnessarmbänder werden gerne verschenkt. Sie stellen oft das Notebook oder gar den Desktop in den Schatten. Die Folge: Seit einigen Jahren verkaufen PC-Hersteller nicht mehr so viele neue Computer. Auch das vergangene Weihnachtsgeschäft, traditionell die Hochsaison für PC-Käufe, fiel für die Hersteller eher mau aus: Weltweit sank der Neugeräteabsatz um zwei Prozent auf 71,6 Millionen Stück im Schlussquartal 2017, melden Marktforscher von Gartner.

Es gibt aber große regionale Unterschiede: Während in den USA der PC-Absatz stark zurückging, blieb er in den europäischen Ländern noch relativ stabil, in Asien, Japan und Südamerika stiegen sogar die Verkaufszahlen. Weltweit wurden 2017 insgesamt 262,5 Millionen PCs verkauft ? ein Minus gegenüber 2016 von fast drei Prozent.

Allerdings gibt es auch Produktkategorien, die sehr stark nachgefragt werden. Dazu zählen zum Beispiel die sogenannten Convertibles. Das sind ultramobile Notebooks, die dank angesteckter oder drehbarer Tastatur in ein Tablet verwandelt werden können ? beispielsweise das Surface von Microsoft oder die Yoga-Serie von Weltmarktführer Lenovo.

Außerdem werden mobile Notebooks oder Convertibles immer leistungsfähiger. Dass sie vom Markt einmal ganz verschwinden könnten, schließen Analysten aus. Kunden achten auch zunehmend auf gute Qualität und einen hohen Funktionsumfang der Geräte, was entsprechend teurer ist. Nur auf den günstigsten Preis schielen die Käufer nicht mehr so sehr, so dass die durchschnittlichen PC-Preise etwas angestiegen sind.

Nummer ein unter den PC-Herstellern ist nach wie vor Lenovo, dicht gefolgt von HP. Auf den weiteren Plätzen der weltweit größten Computerhersteller stehen Dell, Apple, Asus und Acer.

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Bildquelle: Softwarebilliger

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