Jeder Zehnte ist Opfer von Internet-Betrug

In Europa ist die Cyberkriminalität weit verbreitet. Das liegt auch daran, weil Verbraucher die Gefahren durch Smartphones und Tablets unterschätzen.

Regelmäßig berichten Medien über schwere Datenpannen, bei denen zum Beispiel Hacker Kreditkartendaten stehlen wie zuletzt beim Softwarehersteller Adobe. Fast drei Millionen Bankdaten erbeuteten Hacker. Erst zwei Wochen nach der Datenpanne und auch nur auf Druck eines Journalisten räumte Adobe den Diebstahl ein und informierte seine Kunden. Kein Wunder, dass bereits viele Verbraucher Opfer von Cyberkriminellen geworden sind, wie eine große Studie des IT-Sicherheitsunternehmens F-Secure zeigt. Über 6.000 Personen in 15 Ländern befragte F-Secure zu Internet-Bedrohungen. Fazit: Mehr als jeder zehnte Verbraucher wurde schon Opfer von Online-Betrug und erlitt dadurch einen finanziellen Schaden.

Besonders gefährdet sind Computernutzer in Großbritannien. Mit 17 Prozent ist die Betrugsrate auf der Insel die höchste in Europa. In Deutschland berichten 14 Prozent der Verbraucher, dass sie schon einmal im Internet betrogen wurden. Traurige Spitzenreiter sind die USA und Malaysia: In diesen Ländern beträgt die Betrugsrate sogar 20 Prozent.

Vorsicht: Betrüger sind auch unseriöse Internet-Händler

Zwei Drittel der Befragten fürchten, insbesondere beim Online-Shopping Opfer eines Betrugsfalls zu werden. Das muss nicht unbedingt etwas mit Computerkriminalität zu tun haben. Denn immer wieder berichten Medien von unseriösen Online-Händlern, die Geld kassieren, aber keine Waren liefern. Tipp: Bei unbekannten Händlern sollten sich Nutzer vor dem Kauf erst einmal informieren und zum Beispiel die Facebookseite eines Online-Shops besuchen. Einträge von Kunden geben einen ersten Hinweis über die Zuverlässigkeit eines Internet-Händlers.

Die organisierte Cyberkriminalität indes ist für Verbraucher nicht greifbar. Denn Hacker agieren im Verborgenen und nutzen arglose Verbraucher, die sich in trügerischer Sicherheit wähnen. Vor allem jene, die mit Smartphones und Tablets im Internet surfen. Sie halten die Geräte für sicherer als PCs, wie die Studie von F-Secure zeigt. Ein großer Fehler, denn Smartphones und Tablets sind vollwertige Computer, die ohne IT-Sicherheitssoftware leicht von Hackern manipuliert werden können.

Besonders beliebt bei Internetbetrügern ist die Installation von Schadsoftware auf Smartphones, die heimlich bestimmte Telefonnummern wählt oder teure Premium-SMS verschickt. Der Trick: Der illegale Betrag liegt oft nur knapp über zehn Euro im Monat und wird daher auf der Telefonrechnung kaum bemerkt. Die illegalen Kosten werden mit der Telefonrechnung abgebucht und vom Provider an die betrügerischen Betreiber weitergereicht, die ihren Firmensitz in exotischen Ländern haben und dort vor Strafverfolgung sicher sind.

Schutz vor Computerbetrug leistet IT-Sicherheitssoftware für PCs und mobile Geräte wie Smartphones und Tablets. Solche kombinierten IT-Security-Programme bieten mittlerweile die meisten Antiviren-Hersteller an. Bei uns finden Sie die passende Antivirensoftware.

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Bildquelle: RWE

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