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Immer mehr gehackte Mailkonten tauchen auf

Nach dem Diebstahl und der Veröffentlichung von mehr als 700 Millionen Mail-Accounts tauchen nun weitere gehackte Mail-Konten im Netzt auf. Jetzt sollen es schon 2,2 Milliarden Konten und dazugehörige Passwörter sein.

Die Aufreghung um 722 Millionen E-Mailkonten, deren Zugangsdaten samt Passwörter von Hackern veröffentlicht wurden (Collection #1), ist noch nicht verflogen, nun sind neue Datensätze aufgetaucht. In Collection #2 bis #5 sollen nochmals 1,5 Milliarden Datensätze von gehackten E-Mail-Adressen samt ihrer Passwörter enthaltern sein, die im Internet kursieren, wie das Hasso-Plattner-Institut (HPI) berichtet. Demnach hätten Cyberkriminelle dieses Mal die Datensätze im öffentlich zugänglichen Internet zum Kauf angeboten und nicht im Darknet wie noch bei Collection #1.

Die gestohlenen Daten könnten aus den Datenbanken von Online-Shops oder anderen Diensteanbietern stammen, die ihre Nutzerkonten nicht hinreichend haben sichern können. Zugangsdaten werden von Cyberkriminellen dann paketiert und meist im Darknet an anonyme Käufer verkauft. Viele Nutzer verwenden aus Bequemlichkeit einen Benutzernamen und das dazu gehörende Passwort gleich für die Anmeldung bei mehreren Diensten oder Online-Banking. Die Chance ist also hoch, dass Hacker mit einem einmal erfolgreichen Login in den Account eines Dritten sich mit diesen Zugangsdaten auch in andere Dienste einloggen können.

Sicherheitsexperten warnen Nutzer regelmäßig davor, starke Passwörter zu verwenden und für jedes Konto ein anderes Passwort zu wählen. Beim HPI Identify Leak Checker können besorgte Nutzer ihre Mailadresse eingeben und überprüfen, ob sie auf den Listen von Collection #1 bis #5 auftaucht. Sollte das der Fall sein und das Konto wurde noch nicht kompromittiert, sollten Betroffene dringend ihr Passwort ändern. Wer die Generierung starker Passwörter nicht einem Passwortmanager wie Steganos Passwort Manager überlässt, sollte sich einen Passsatz merken. Wie das geht, erklärt ein sehr gutes Youtube-Video:

Bildquelle: Bernd Kasper / Pixelio.de

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