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Aktuelle Scam-Welle erpresst deutschsprachige Internetnutzer

Sex sells: Diese Devise machen sich derzeit Hacker zunutze und erpressen Internetnutzer mit angeblich aufgezeichneten Videos, die sie beim Besuch von Pornoseiten zeigen. Darauf sollte man nicht hereinfallen und kein Schweigegeld zahlen.

Laut dem IT-Sicherheitsunternehmen Eset versuchen Cyberkriminelle derzeit im großen Stil mit Fake-Mails Geld von ahnungslosen Internetnutzern zu erpressen. Die Betrüger behaupten in diesen Nachrichten, dass sie sich Zugang auf die Geräte der Anwender verschafft und die Nutzer beim Anschauen von pornographischen Videos aufgenommen hätten. Dabei hätten sie nicht nur das vermeintliche Opfer aufgezeichnet, sondern auch das gestreamte Pornovideo. Wenn kein Lösegeld gezahlt wird, drohen die Betrüger die angebliche mp4-Datei an die Kontaktliste des Empfängers zu senden.

Sicherheitsexperten haben die Nachrichten indes als Fake-Mails, sogenannter Scam, identifiziert. Sie werden aktuell massenhaft an Nutzer verschickt und sorgen für gehörige Verunsicherung, wie zahlreiche Polizeidienststellen berichten, die entsprechend viele Anzeigen von Privatpersonen aufgenommen haben. Betroffene sollten laut Eset keinesfalls auf die Masche hereinfallen und vor allem kein Geld bezahlen. Meist fordern die Erpresser rund 2.000 Euro in Bitcoin innerhalb von 48 Stunden. Security-Experte Thomas Uhlemann von Eset stellt klar: Der Computer wurde nicht gehackt und auch kein Video aufgezeichnet. Bei allen E-Mails handele es sich lediglich um eine dreiste Betrugsmasche und die angeblichen Video-Mitschnitte existierten nicht.

Bei der aktuellen Scam-Welle wird laut Eset stark auf Social Engineering gesetzt. In einer Version nutzen die Täter sogar die E-Mail-Adresse des vermeintlichen Opfers. Dadurch untermauern die Betrüger die Illusion, dass sie Zugang zum Computer des Empfängers hätten. Grundlage für die aktuelle Welle sind nach Eset-Einschätzung Adressdaten von Internetnutzern, die durch Datendiebstähle in die Hände von Cyberkriminellen gerieten.

Als Scam wird ein groß aufgezogenes Online-Betrugsszenario bezeichnet. Ziel dieser Kampagnen ist es Internet-Nutzern zu unüberlegten Handlungen zu verleiten. Diese sollen dazu gebracht werden, beispielsweise Geld an Betrüger zu zahlen oder persönliche Daten preiszugeben. Diese Masche setzt nicht auf das Angreifen der technischen Infrastruktur, sondern auf gezielte psychologische Manipulation der Nutzer ("Social Engineering").

Scam wird häufig per E-Mail oder Social Media verbreitet. Bekannte weitere Formen dieser Betrugsart ist der "Nigeria-Scam", bei dem die Absender behaupten, Zugangsdaten für Konten ehemaliger Machthaber oder verstorbener Geschäftsleute zu besitzen und das darauf befindliche Geld möglichst schnell ins Ausland transferieren zu müssen. Dafür sind die Kriminellen auf die Hilfe des Mail-Empfängers angewiesen.

Schutz vor bösartiger Malware oder Scam bietet Antivirus-Software zum sofortigen Download.

Bildquelle: Reality Lovers

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