Nutzerkontrolle: iPhone nicht viel besser als Google Android

2015-11-10 15:08:00
 
Nutzerkontrolle: iPhone nicht viel besser als Google Android
Auch Apple zeichnet Daten seiner Nutzer penibel auf und verwendet sie für Werbezwecke. Der Schutz vor gefährlichen Apps von Drittherstellern ist bei iOS aber besser als bei Android.

Apples Chef Tim Cook kritisiert gerne seinen größten Wettbewerber Google für dessen umfangreiche Nutzerkontrolle. In puncto Datenerhebung steht Apple dem Internetkonzern aber in nichts nach. Laut einem Test der Zeitschrift Computerbild stimme es nur teilweise, dass Apple Kundendaten schützt, heißt es in der aktuellen Ausgabe 24/2015. "Auch das iPhone sammelt eifrig Informationen", so der Bericht.

Informationen, zum Beispiel über Standort, Name, Adresse und Zahlungsdaten, gehen schon bei der Ersteinrichtung direkt an Apple. Die Daten werden zwar verschlüsselt übertragen, Anonymität garantiere das System trotzdem nicht: Denn bereits durch die Kombination weniger Informationen kann man einzelne Nutzer problemlos identifizieren, warnt Computerbild. Auch bei der iCloud rät die Zeitschrift zur Vorsicht. Alle Daten, die hier gesichert sind, würden auf Apple-Servern landen - und seien mindestens für US-Ermittlungsbehörden auf Antrag zugänglich.

Diese und weitere Kundendaten, wie Kaufverhalten und Alter, nutze Apple für Werbung: Über seinen eigenen Werbedienst iAd schalte der Hersteller personalisierte Anzeigen bei Apps. Außerdem ermöglicht Apple über die sogenannte "Ad-ID" auch externen Werbeunternehmen die Nachverfolgung der Nutzung. Diese sei zwar zunächst anonymisiert. "Doch je nachdem welche Daten der Nutzer der App preisgibt, können Werbenetzwerke so auch Persönlichkeitsprofile erstellen", schreibt Computerbild.

Positiv sei aber, dass Apple seine Kunden besser vor Datenspionage durch Drittanbieter-Apps schütze als Android. So verwehrt iOS 9 Anwendungen den Zugriff auf Informationen oder sorgt dafür, dass der Handybesitzer etwa zur Übermittlung des Standorts oder Adressbuchs erst seine Zustimmung geben muss, so die Tester. Auch nachträglich ließen sich Apps diesem Datenzugriff entziehen. Bei Android biete erst die neue Version 6.0 einen ähnlichen Schutz. Die sei aber derzeit noch auf den wenigsten Geräten installiert.

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Bildquelle: Apple

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