Der PC ist noch lange nicht tot

Hersteller von PCs kämpfen seit Jahren in einem gesättigten Markt, aber das angebliche Ende des Personal Computers ist das noch lange nicht. Neue Formfaktoren und gebrauchte Business-PCs erfreuen sich großer Nachfrage.

Erst kürzlich hatte Chiphersteller Intel wieder bessere Aussichten für seinen Halbleiterabsatz in Aussicht gestellt und seine Umsatzprognose für das dritte Geschäftsquartal angehoben. Kunden würden wieder verstärkt PCs kaufen. Intel gilt mit seinem Chips als wichtigster Zulieferer der PC-Hersteller, entsprechend werden Intels Marktzahlen als Barometer für die PC-Nachfrage gesehen. Die Flaute beim Absatz von Desktops und Notebooks fällt also vorerst – wieder einmal – aus. Es hat sie so auch nicht gegeben, wenn man die einzelnen Produktkategorien genauer anschaut.

Convertibles, wie beispielsweise das Surface von Microsoft oder die Yoga-, bzw. IdeaPad-Modelle von Lenovo, erfreuen sich großer Nachfrage. Das sind Notebooks, die auch als Tablet verwendet werden können. Entweder können die Bildschirme abgenommen und separat als Tablet verwendet werden. Oder die Displays lassen sich, wie bei Lenovos Yoga-Reihe, komplett auf die Rückseite des Geräts drehen, so dass man quasi ein dickeres Tablet in den Händen hält. Dank entsprechender Dockingstations und Business-Features findet Convertibles immer mehr Verwendung in Büros.

Auch Gaming-Rechner erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Daran ändern auch Spielekonsolen wie Sonys Playstation oder die Xbox One von Microsoft nichts. Erst kürzlich stellte Acer auf der IFA mit dem Modell Predator 21 X das weltweit erste Gaming-Notebook mit gebogenem Display vor. Mit acht Kilogramm Gewicht ist das monströse Gerät alles andere als mobil und nicht so leicht unter den Arm zu klemmen. Dafür soll der Anfang 2017 verfügbare Predator 21 X einen vollwertigen Gaming-PC ersetzen. Bei den verbauten Komponenten setzt Acer auf Highend: Zwei Gerforce GTX 1080, fünf Lüfter, vier DDR4-Speicher für 64 Gigabyte RAM, mehrere Slots für SSDs und einen Festplatten-Schacht. Preis: noch unbekannt.

Nicht mitgezählt in den Daten der PC-Abverkäufe werden übrigens gebrauchte Notebooks. Aber gerade diese von professionellen Händlern wieder aufbereiteten Computer werden stark nachgefragt. Die meisten Notebooks waren bei Firmen im Einsatz und sind daher robuste Business-PCs, die für einen langlebigen Einsatz gedacht sind. Sind diese Rechner nach drei Jahren abgeschrieben, gehen sie oft als Leasinggeräte zurück und werden von Refurbishern weit unter ihrem Neupreis verkauft – einschließlich Software.

Ein großes Sortiment an Computern namhafter Hersteller wie Acer, Apple, Dell oder Lenovo, einschließlich Zubehör wie Monitore und Software wie Windows und Microsoft Office, bietet seit Jahren der Berliner Etailer Softwarebilliger.de an.

Bildquelle: Softwarebilliger.de

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