Gefahr durch minderwertige USB-Adapter für neuen Standard Typ-C

Das Chromebook eines Google-Entwicklers wurde zerstört, nachdem dieser minderwertige USB-Typ-C-Kabel verwendet hat. Leider kein Einzelfall.

Wie das Online-Portal heise berichtet, hat ein Google-Entwickler teure Erfahrungen mit minderwertigen Kabeln für die neue USB-Schnittstelle Typ-C gemacht. Diese USB-Buchse in modernen MacBooks, Google Chrombooks und den Smartphones Nexus 5X und 6P ist von beiden Seiten steckbar, überträgt bis zu sagenhaften 10 Gigabyte Daten pro Sekunde und hat einen wesentlich höheren Ladestrom als ältere USB-Standards. Wer Daten zwischen älteren Geräten und USB Typ-C austauschen will, muss Adapter verwenden. Das hatte Google-Entwickler Benson Leung getan, erwischte aber leider billige Ramschware. Die Folge. Sein Chromebook Pixel und ein Messgerät wurden zerstört, berichtet heise.

Ein Grund für die gefährlichen Typ-A-auf-Typ-C-Adapter: In vielen Kabeln sind falsche Widerstände verbaut, die keine korrekten Ladeströme an die Geräte senden. Die Folge sind Defekte. Die Zeitschrift c’t hatte letztes Jahr in ihrem Test (Ausgabe 27/15) vor den Mängel gewarnt. Vor billigen Adaptern sei also gewarnt, denn PC- und Smartphone-Hersteller kommen für Schäden an USB-Typ-C-fähigen Geräten während der Garantie nicht auf, wenn diese durch fehlerhafte Peripherie verursacht worden sind.

Eine gute Übersicht zum neuen USB-Standard Typ-C gibt Kabelhersteller Delock in einem PDF.
Bildquelle: delock

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