Gegen die Wegwerfgesellschaft

Viele Menschen können sich einfach nicht trennen von Dingen, die sie nicht mehr brauchen und verkaufen sie daher im Internet. Fast 300 Euro sind so im Schnitt jährlich drin – leider einschließlich Ärger mit dreisten Zeitgenossen.

Wer die Mühen nicht scheut, nicht mehr benötige Kleider, Schuhe, Möbel oder Elektrogeräte auf eine Verkaufsplattform wie Ebay Kleinanzeigen oder auf das relativ neue Angebot Facebook Marketplace einzustellen, kann zweierlei bewirken: Er entlastet den Sperrmüll und belastet somit nicht die Umwelt. Nachhaltigkeit und anderen eine Freude machen seien die beiden Motivationen, warum Menschen Dinge nicht einfach wegschmeißen, hat eine Umfrage des Bitkom unter 1.000 Personen ergeben.

Der ITK-Verband berichtet aber auch über handfeste Vorteile. Private Online-Verkäufer verdienen jährlich im Durchschnitt fast 300 Euro. Acht Prozent besonders eifrige Verkäufer von gebrauchten Gegenständen sogar mehr als 500 Euro pro Jahr. Für zwei von drei Befragten spiele das Geld aber eher eine untergeordnete Rolle. Ihnen geht es mehr darum, dass eigentlich noch brauchbare Dinge weitergenutzt werden sollten.

Weniger schön ist, dass private Verkäufer oft auch mit unangenehmen Interessenten konfrontiert werden. Jeder Zehnte empfand ein Verkaufsgespräch schon einmal als unangenehm. Fast ebenso viele wurden bei Verkaufsaktivitäten im Netz schon einmal belästigt oder gar beleidigt, berichtet der ITK-Verband Bitkom.

Zum nachhaltigen Umweltschutz tragen auch jene Computernutzer bei, die ihre PCs, vor allem aber Smartphones länger nutzen. Sieht man einmal von Einsteigermodellen ab, sind beide Geräteklassen technisch mittlerweile so ausgereift, dass auch ältere Computer, und hier vor allem Business-Notebooks, ohne Leistungseinbußen für die gängigsten Programme genutzt werden können. Auch hier sparen Käufer Geld und lassen die Elektroschrottberge viel langsamer anwachsen.

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Bildquelle: Facebook

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