Nie wieder Leere Druckerpatrone

Drucken als Service, ohne sich um den Tintenstand zu kümmern. Nach HP bietet jetzt auch Epson ein Drucker-Abo für verschiedene Seitenpreis-Modelle an. Wer wenig oder viel druckt, soll so Geld sparen können – HP bietet sogar Gratisdrucken für ganz sparsame Nutzer an.

Drucken nach festen Seitenpreisen bezahlen, solche Managed Printing Services gibt es für Geschäftskunden schon lange. Vorteil: Wer ungefähr sein monatliches Seitenaufkommen abschätzen kann, muss sich nicht um leere Kartuschen, Tintentanks oder Wartung kümmern. Der Hersteller beziehungsweise sein Druckdienstleister kennt die Füllstände und Service-Intervalle der Druckerflotte und kümmert sich automatisch um die Zusendung von Verbrauchsmaterial oder den Technikereinsatz.

Nun gibt es solche MPS-Konzepte auch für Privatanwender und kleinere Gewerbetreibende oder Firmen, die mit Tinte drucken wollen. Ausgewählte netzwerkfähige Tintenstrahldrucker werden im Abo-Modell beim Hersteller über das Internet registriert, Seiten und Füllstände automatisch gezählt. Geht die Tinte zu neige, schickt der Hersteller rechtzeitig neue Patronen, bevor diese leer sind.

Hersteller HP startete in Deutschland als erster Druckerhersteller mit seinem Dienst Instant Ink. Wettbewerber Epson zog unlängst nach mit ReadyPrint. Beiden Diensten gemeinsam: Es gibt verschiedene Tarif- und Preisstufen beispielsweise für 30, 50, 100 oder mehr Seiten pro Monat. Dafür zahlt der Nutzer monatlich einen festen Betrag. 100 Seiten kosten bei HP und Epson 4,99 Euro. Nicht verbrauchte Seiten nimmt man in die Folgemonate mit: bei beiden Herstellern bis zu 200 Seiten. Werden mehr Seiten gedruckt als der Tarif vorsieht, zahlt man bei beiden Herstellern zusätzlich 10 Cent pro Seite.

Wer nur ganz wenig druckt, kann bei HP bis zu 10 Seiten im Monat sogar kostenlos drucken. Nur Epson bietet auch einen Tarif für eine unbegrenzte Seitenzahl an: Monodruck kostet aktuell 10,99 Euro, in Farbe wird 14,99 Euro im Monat fällig. Die Hersteller versprechen ein sehr hohes Sparpotenzial: Epson bis zu 90 Prozent, HP spricht von 70 Prozent im Vergleich zum Kauf ihrer jeweiligen Originaltinten.

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Bildquelle: Epson

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