SSD macht den PC superschnell

Ein Solid State Drive statt mechanischer Festplatte im Computer sorgt für schnellere Performance. Aber der Flash-Speicher muss zu den restlichen Komponenten passen. Computer Bild hat 32 SSDs getestet. Die Performance-Unterschiede sind teils gewaltig.

Ein neuer Prozessor allein macht keinen Rechner schneller - das Gesamtpaket muss stimmen, schreibt Computer Bild im Testbericht zu 32 SSDs (Ausgabe 3/2020 vom 17.1.2020). Unter den Kandidaten befanden sich 21 M2.SSDs mit PCI-Express - geeignet für den Einbau in neuere PCs und Notebooks. Außerdem wurden drei M2.SSDs mit SATA-Anschluss geprüft, mit denen sich vor allem günstige Notebooks aufrüsten lassen. Ebenfalls im Test: 2,5-Zoll-SSDs mit SATA-Anschluss, die sich zum Beschleunigen von älteren Computern eignen.

Im Labor stellten die Tester fest sich: So wie alle Bauteile in PC oder Notebook harmonieren müssen, liefert auch eine SSD erst mit den richtigen Komponenten gute Leistungen. So kam es etwa zu gewaltigen Tempounterschiede zwischen der schnellsten (Samsung 970 Evo Plus) und der langsamsten (Crucial P1) PCI-Express-SSD: Die Crucial lag satte 33 Prozent unter den Tempowerten der Samsung 970 Evo Plus. Bei den SATA-Modellen gab es dagegen kaum Unterschiede.

Unter den PCI-Express-SSDs erreichten die Samsung 970 Evo Plus (500 Gigabyte Speicher) und die Seagate Barracuda 510 (1000 Gigabyte) den ersten Rang. Bei den M.2-SSDs mit SATA-Anschluss machte die Samsung 860 Evo das Rennen, während die Intenso High Performance SATA III sich den Sieg bei den 2,5-Zoll-SSDs holte.

Bei uns können Kunden ihren Rechner individuell zusammenstellen und beispielsweise SSDs auswählen, die auf Kompatibilität mit den zur Auswahl stehenden restlichen Bauteilen eines Notebooks oder Desktops abgestimmt sind.

Bildquelle: Computer Bild

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