Umweltschutz beim Computer-Kauf

Immer mehr IT-Hersteller erkennen, dass sie etwas für den Klimaschutz tun müssen. Hier spielt Green IT eine große Rolle. Auch Verbraucher können etwas tun, etwa auf gebrauchte Hardware setzen – ohne auf Leistung und schickes Design verzichten zu müssen.

2030 – dieses Jahr haben die meisten IT-Konzerne bei ihren Bemühungen um Umweltschutz fest im Auge. Bis dahin wollen sie ihre Produktion und gesamte Tätigkeit klimaneutral ausrichten. Grüne Digitalisierung für mehr Klimaschutz also. Microsoft will sogar den Status negativ-CO2-frei erreichen, das heißt: Bis 2050 will der Konzern seine gesamten CO2-Emissionen seit der Firmengründung 1975 rückwirkend aus der Atmosphäre entzogen haben. Ein sehr ehrgeiziges Ziel, an das man kaum glauben kann.

Denn der Stromhunger von immer mehr Rechenzentrums- und Cloud-Anbietern ist gewaltig. Und auch Verbraucher machen eher wenig Mut, ob die nur gemeinsam von Industrie und Konsumenten zu schaffende Klimawende gelingt. So steigt beispielsweise die Zahl alter ungenützter Handys Jahr für Jahr. Lagen 2010 noch 72 Millionen alte Smartphones in Schubladen bundesdeutscher Haushalte, so sind es aktuell schon 124 Millionen Geräte, wie der Branchenverband Bitkom schätzt. Weniger wäre mehr. Ein erster Schritt in Richtung nachhaltigere IT-Nutzung könnte sein, Smartphones nicht alle zwei Jahre gegen neue Handys zu ersetzen, sondern sie länger zu nutzen.

Zumal große Techniksprünge in den letzten Jahren ausgeblieben sind. Kameras oder Prozessoren sind auch bei drei Jahre alten Smartphones leistungsstark, die Speichergröße meist ausreichend.

Das gilt auch für PCs und Zubehör wie Monitore. Seit einigen Jahren haben sich im Markt viele Händler fest etabliert, die vor allem Business-Computer wie Notebooks oder leistungsstarke Workstations meist aus Leasing-Rückläufen in großer Stückzahl aufkaufen, die Geräte für einen zweiten Einsatz professionell aufbereiten und mit Garantie versehen wieder im Markt anbieten. Dabei haben die Kunden oft sogar die Möglichkeit, individuelle Komponenten bei der Bestellung auszuwählen. Beispielsweise den Arbeitsspeicher aufzustocken oder die Festplatte gegen eine schnellere SSD auszutauschen.

Längere Lebenszyklen für Hardware ist ein Beitrag zur Nachhaltigkeit und spart obendrein noch Geld, ohne auf Performance verzichten zu müssen. Gegenüber dem ursprünglichen Preis bei Markteinführung können Verbraucher mit Einsparungen von 50 Prozent und mehr rechnen, wenn sie sich für gebrauchte Notebooks oder Gaming-Computer entscheiden.

Wir bieten Ihnen für jeden Einsatzweck PCs von namhaften Herstellern an, die individuell konfiguriert werden können.

Bildquelle: HP

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