Microsoft: Neues Surface Laptop mit Windows S

"S" steht für Bildung und folglich soll das neue Microsoft–Notebook Surface Laptop mit der neuen Cloud–Version von Windows Schüler und Studenten sowie Lehrkräfte begeistern. Die neue Hardware unterscheidet sich deutlich von den bisherigen Surface–Modellen.

Ab dem 15. Juni 2017 gibt es in Deutschland das neue Notebook–Modell Surface Laptop mit dem Betriebssystem Windows S. Microsoft hat es speziell für Bildungseinrichtungen konzipiert, gegen Nachweis können Schüler, Studierende und Lehrkräfte das Gerät online im Microsoft–Store ab sofort vorbestellen. In den USA hat Google mit günstigen Chromebooks gezeigt, dass diese Kundengruppe sehr wohl auf spezielle Hardware anspringt. Doch anders als der Wettbewerber orientiert sich Microsoft beim Preis von Surface Laptop eher an Apple. Surface Laptop mit Windows S kostet in der kleinsten Konfiguration (128 GB Festplatte, 4 GB RAM, Intel Core i5) regulär 1.149 Euro, Schüler und Studenten erhalten einen Bonus von 115 Euro.

Die Hardware entspricht von der Bauweise nicht den bis dato bekannten Modellen der Surface–Reihe von Microsoft. Das heißt: Surface Laptop lässt sich nicht in ein Tablet verwandeln, hat also kein abnehmbares Display, keinen ausklappbaren Ständer und auch keine 360–Grad–Schwenkfunktion des Bildschirms. Surface Laptop ist also kein Convertible, sondern ein Notebook. Weitere Besonderheiten stecken im Software–Konzept. Bei Windows 10 S lassen sich ausschließlich Anwendungen aus dem Windows Store aufspielen. Diese werden lokal in einem separaten und laut Microsoft sicheren "Container" ausgeführt. Im Klassenzimmer ermöglicht es so ein schnelles Anmelden an den Geräten und biete höchste Performance. Apps von Drittherstellern bleiben also außen vor.

Office 365, inklusive des gesamten Umfangs aller gewohnten Funktionen von Microsoft Word, Excel, OneNote, PowerPoint und weiteren Anwendungen, lässt sich dagegen ohne Abstriche nutzen. Im ersten Jahr ist das Abonnement im Gerätekaufpreis inbegriffen.

Microsoft hat neue Funktionen für Microsoft Teams angekündigt, die das Tool zu einem zentralen Anlaufpunkt für die digitale Zusammenarbeit im Unterricht machen soll. In Verbindung mit Add–Ins wie dem OneNote–Kursnotizbuch sowie neuen Aufgaben– und Quiz–Funktionen können Lehrkräfte künftig noch einfacher Aufgaben verteilen, Lehrinhalte personalisieren und Arbeiten benoten. Gleichzeitig bietet es die Möglichkeit, sich mit Schülern, Eltern und Kollegen auszutauschen. Darüber hinaus erlauben die neuen Erweiterungen von Microsoft Teams Lehrern auch weitere Inhalte aus dem Web oder von Gastsprechern zu integrieren sowie Lösungen von externen Partnern mit dem Service zu verknüpfen.

Neu ist das Feature Code Builder für Minecraft: Mit der Education Edition lernen Schüler die Grundlagen des Programmierens durch die Kombination des Spiels mit beliebten Lernplattformen. Nicht zuletzt erweitert Microsoft sein Mixed–Reality–Angebot im Bereich Bildung: Ab diesem Herbst erhalten Kunden mit Windows 10 Geräten die neue Funktion "View Mixed Reality", welche mit Unterstützung einer üblichen RGB–Kamera 3D–Inhalte auf dem eigenen Bildschirm als Mixed–Reality–Erfahrungen in der realen Welt darstellen kann.

Surface Laptop besitzt ein extrem dünnes 13,5 Zoll Touch–Display aus robustem Gorilla Glas, das laut Microsoft feinste Druckunterschiede bei der Bedienung via Stifteingabe erkennt. Die Tastatur ist mit der High–Tech–Mikrofaser Alcantara überzogen, ermöglicht ein leises Tippen und kommt mit einem präzisen Trackpad sowie einer weichen Handballenauflage. Surface Laptop gibt es auf dem deutschen Markt zunächst nur in der Farbe Platin Grau.

Microsofts Hardware–Partner werden Windows S unterstützen. Hersteller wie Acer, Asus, Dell, Fujitsu, HP, Samsung und Toshiba bieten eine Reihe neuer Windows 10 Rechner für Bildungseinrichtungen an. In den kommenden Monaten werden diese Partner weitere Windows 10 S Geräte in allen Preisklassen vorstellen – von leistungsstarken und preiswerten PCs mit Stift– und Touch–Unterstützung bis hin zu hochwertigen Premiummodellen, verspricht Microsoft.

Bildquelle: Microsoft

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