Windows 10 kommt am 29. Juli

Für welche PCs ist ein Update auf Windows 10 möglich? Wer bekommt es kostenlos? Was müssen Windows-XP-User beachten? Ein Überblick zu Windows 10, das am 29.Juli erscheint.

Kostenlos bis 29.Juli 2016

Der offizielle Startterim für Windows 10 steht: Microsoft nannte den 29. Juli als Verkaufsstart für Windows 10. Wobei der Softwareriese, erstmals in seiner Geschichte, eine Version eines Betriebssystems zunächst als kostenloses Update für Nutzer von Windows 8.1 und Windows 7 anbieten wird. Bis zu zwölf Monate nach dem Starttermin sollen sie ihre PCs gratis auf die neue Version aufrüsten können. Da die Windows 10 Systemvoraussetzungen für ältere Hardware niedriger als erwartet sind, können auch ältere Rechner auf Windows 10 umgestellt werden.

Hardware-Empfehlungen

Microsoft nannte dazu einige Empfehlungen. So sollen ältere Rechner einen Prozessor mit mindestens 1 GHz Taktfrequenz, noch mindestens 16 GB freien Speicherplatz und 1 GB RAM besitzen, um die 32-Bit-Version von Windows 10 nutzen zu können. Für die 64-Bit-Version rät Microsoft, dass die genannten Spezifikationen doppelt so hoch sein sollten. Dabei handelt es sich um Mindestvorgaben.

Theoretisch erfüllen auch viele ältere Windows-XP-Rechner diese Mindestvorgaben. Der Anteil von Nutzern mit diesem seit April 2014 nicht mehr von Microsoft mit Updates unterstützten Betriebssystem dürfte nach wie vor hoch sein. Diese Nutzer müssen, wenn sie auf Windows 10 umsteigen wollen, für das neue System allerdings zahlen.

Preise für Windows 10

Für die USA nannte Microsoft Presseberichten zufolge Preise von 120 Dollar für die Version Home, gewerbliche Nutzer sollen für die Edition Windows 10 Pro rund 200 Dollar zahlen. Für den Euro-Raum nannte Microsoft noch keine Preise. Experten gehen aber davon aus, dass Microsoft die genannten Beträge für den US-Markt auch im Euroraum verlangen wird. Ob Microsoft XP-Nutzern eine deutlich günstigere Version von Windows 10 anbieten wird, ist reine Spekulation. Im Internet kursieren Gerüchte, wonach Microsoft dieser Nutzergruppe ein besonders attraktives Angebot für rund 40 US-Dollar machen werde. Sicher ist das jedoch nicht.

Vorsicht: Media Center fehlt bei Windows 10

Wer auf Windows 10 umsteigt, muss sich auf einige Umstellungen gefasst machen. So wird im neuen Betriebssystem vorerst der Media Center fehlen. DVDs oder Blurays können dann nur noch mit einer Zusatzsoftware abgespielt werden. Außerdem sollen Privatnutzer keine Möglichkeit zur Entscheidung mehr haben, ob sie automatische System-Updates zulassen wollen oder nicht. Microsoft wird die Wahlmöglichkeit nicht mehr anbieten, Windows 10 Home wird künftig automatische Updates installieren, sobald welche zur Verfügung stehen und der Rechner im Internet ist. Nutzer von Windows 10 für den gewerblichen Einsatz in Netzwerken können das automatische Update wie bisher ausschalten. Vorerst wird Microsoft am 29.Juli Windows 10 nur für Desktop-Rechner, Notebooks und Tablets auf den Markt bringen, nicht aber die Version für Smartphones. Wann es das für Handys optimierte Windows 10 geben wird, nannte Microsoft nicht.

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Bildquelle: Microsoft

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