Windows 11 läuft auf vielen PCs nicht

Vorinstalliert auf neuen Computern können Nutzer jetzt in die Windows 11-Welt eintreten. Doch auf rund der Hälfte aller älteren Windows 10-Geräte wird Microsofts neustes Betriebssystem nicht laufen. Und selbst beim Kauf neuer Notebooks sollte man genau auf die eingebauten Prozessoren achten.

Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft hat Microsoft sein neues Betriebssystem Windows 11 vorgestellt. Die PC-Hersteller werden in den nächsten Wochen neue Computer mit vorinstalliertem Windows 11 auf den Markt bringen. Soweit so gut. Abgesehen von der Frage, ob man sofort oder später die vielen von Microsoft hervorgehobenen Vorteile wie höhere Sicherheit gegen Cyberangriffe aus dem Internet oder mehr Freiheiten bei der Anordnung des Desktops braucht.

Die Systemvoraussetzungen scheinen auf den ersten Blick nicht hoch: 1 GHz-Prozessor oder schneller mit zwei oder mehr Kernen auf einem kompatiblen 64-Bit-Prozessor oder System on a Chip sowie 4 GB RAM. Doch es sollte mindestens ein Intel-Core-i-CPU der 8. Generation sein, ein AMD ab Zen 2 oder ein SoC aus Qualcomms 7er-Serie. Schon da kapitulieren viele ältere PCs vor Windows 11.

Laut Microsoft sollen aber auch einige PC-Systeme unter älteren Prozessoren mit dem neuen Betriebssystem zurechtkommen. Genannt werden folgende CPUs auf der 7. Generation Intel-Core: Intel Core X, Intel Xeon W und Intel Core i7-7820HQ.

Wer keine mit DirectX 12 kompatible Grafikkarte betreibt, kann ein Windows 11-Upgrade vergessen. Zudem benötigt Windows 11 zwingend Trusted Platform Module (TPM 2.0), damit die Zugriffssteuerung und Authentifizierung des Rechners klappt.

Als Faustregel dürfte gelten: Wer ein drei Jahre alten oder noch älteren Computer besitzt, muss sich wohl ein Neugerät kaufen, das die Windows 11-Spezifikationen erfüllt. Fachmedien berufen sich auf Analysen von IT-Dienstleistern, denen zufolge jeder zweite Windows-PC nicht auf Windows 11 umgestellt werden könne.

Besonders ärgerlich für Nutzer ist der Umstand, dass darunter sogar viele neuwertige Computer sein dürften, die deutlich jünger sind als drei Jahre. Hintergrund: Aufgrund der Chipknappheit sind einige Hersteller auf ältere Intel-Prozessoren ausgewichen, die nicht aus der achten Chipgeneration von Intel stammen und daher auch nicht auf Windows 11 umgestellt werden können.

Ein kleiner Trost: Der Support von Microsoft für Windows 10 endet erst in vier Jahren. Bis Oktober 2025 können also Windows 10-Computer verwendet werden, weil Microsoft bis dahin Sicherheits-Updates ausrollen wird.

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Bildquelle: Microsoft

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