Windows 7-PCs von Sicherheitsupdates abgeschnitten

Aktuelle Microsoft-Updates werden nicht mehr installiert, der fast ungeschützte Computer verharrt auf dem Patchlevel vom Dezember 2017. Das Risiko eines Hackerangriffs steigt beträchtlich.

Nutzer von Windows 7-Rechnern sollten unbedingt den Update-Status ihres PCs überprüuuml;fen. Steht dort Mitte Dezember 2017, dann sollte man dringend handeln. Denn: Ein solcher PC ist von den regelmäßigen Sicherheitsupdates von Microsoft abgeschnitten. Die Patch-Pakete vom Januar und Februar 2018 wurden nicht installiert und auch künftige Updates werden nicht auf die Rechner aufgespielt, wenn man nicht manuell eingreift, schreibt das Fachportal Heise.de.

Ein "absurder Zustand", kritisiert Heise und erläutert auch, warum das so ist. Die Programmlogik von Microsoft sieht nämlich vor, dass nur diejenigen Windows 7-PCs mit Sicherheitsupdates versorgt werden, auf denen zuvor Antivirensoftware installiert gewesen war. Microsoft hatte aufgrund der Chip-Sicherheitslücken Meltdown und Spectre Updates ausgerollt und damit die Virenwächter diese Updates nicht irrtümlich als versuchten Systemangriff abwehren, haben die Dritthersteller der Antivirenprogramme einen entsprechenden Registry-Schlüssel gesetzt.

Wer aber kein Antivirenprogramm auf seinem Windows 7-Rechner installiert hatte, dem fehlt nun dieser Eintrag in der Registry. Sein Rechner ist von allen küuuml;nftigen Microsoft-Sicherheitsstandards abgeschnitten. Heise berichtet, dass Microsoft gar nicht daran denke, den notwendigen Registry-Schlüssel für diese Windows 7-Rechner zu setzen, obwohl doch Windows 7 mit Defender einen wenn auch nur dürftigen Sicherheitsschutz an Bord hat.

Betroffene Nutzer müssen den Registry-Schlüssel nun selber setzen, Heise zeigt, welche Wege dazu nötig sind. Windows 7-Nutzer, die bisher auf ein Antivirenschutzprogramm verzichten und sich dennoch auf den leider nur sehr schwachen Defender von Microsofts Betriebssystem verlassen, sollten jetzt vielleicht überlegen, ob sie nicht doch einen geringen Betrag füuuml;r eine Antivirenschutz-Software investieren. Es gibt sie auch als Download für den sofortigen Schutz vor Internetbedrohungen.

Bildquelle: MFK

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