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Berliner sind Deutscher Meister bei Internetnutzung

40 Stunden arbeiten, das ist schon fast überall die Regel. Und was macht man mit all der Freizeit? Surfen, ist doch ganz klar – und zwar länger als arbeiten. Am längsten sind Berliner im Netz - und das nicht mehr nur mit einem Notebook. Was hat die Gewerkschaft in all den Jahren stets für die Verkürzung der Wochenarbeitszeit gekämpft! Mittlerweile arbeitet jeder Deutsche im Durchschnitt 41 Stunden in der Woche.

Im Internet surfen dafür hingegen nimmt sich der Bundesbürger viel mehr Zeit. Nämlich genau 46,2 Stunden pro Woche. Das sind genau drei Stunden mehr als noch im Vorjahr, lautet das Ergebnis einer von der Postbank in Auftrag gegebenen Umfrage. Im regionalen Vergleich sind die Berliner Spitzenreiter bei der Internetnutzung. 56,4 Stunden verbringen sie pro Woche im Netz und damit fast 13 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Auch die nachfolgenden Top-Plätze belegen Stadtstaaten: Bremen liegt mit 53,4 Stunden vor Hamburg (51,3 Stunden). Schlusslicht im Bundesländer-Ranking ist Thüringen mit 40,5 Stunden Internetnutzung wöchentlich. Aber selbst in diesem Bundesland surfen die Menschen mittlerweile länger als sie arbeiten.

Zum Surfen nutzen die Deutschen meistens ihr Smartphone und ihren Laptop (je 71 Prozent). Zum ersten Mal seit der ersten Erhebung der Studie 2015 liegt der Laptop damit nicht mehr vor dem Smartphone, schreibt die Postbank. Schaut man sich die Stunden an, die der Durchschnittsdeutsche je Endgerät im Netz ist, liegt das Smartphone mit 14,6 Stunden pro Woche sogar vor dem Laptop beziehungsweise Notebook (13,4 Stunden). Der klassische Desktop-PC verliert ebenfalls weiter an Relevanz: Nur noch 54 Prozent gehen darüber ins Internet. Das Tablet hat dagegen stark an Bedeutung gewonnen: 42 Prozent sind damit im Netz unterwegs, im Vorjahr waren es lediglich 36 Prozent.

Unterschiede zwischen den Generationen zeigen sich auch bei der Gerätenutzung: Junge Deutsche zwischen 18 und 34 Jahre nehmen fast alle (89 Prozent) das Smartphone zum Surfen, einen Desktop-PC nutzt weniger als die Hälfte von ihnen. Auch die Älteren ab 35 Jahren, die so genannten Digital Immigrants, sind zunehmend mobil erreichbar. 65 Prozent der Befragten gehen mit ihren Smartphones online. In dieser Generation hat der PC mit Tastatur und Maus noch nicht unbedingt ausgedient, denn 57 Prozent nutzen ihn noch.

Bildquelle: AVM

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