Hacker knacken 5 Millionen Google Mail-Konten

Hacker knacken 5 Millionen Google Mail-Konten Schwere Sicherheitspanne beim Maildienst Gmail von Google. Nutzer sollten vorsichtshalber ihr Passwort ändern.

Erneut ist ein großer Maildienst-Anbieter wegen einer Datenpanne in der Kritik. Einem russischen Blog zufolge sollen die Daten von gehackten Mail-Konten des Google-Dienstes Gmail im Internet aufgetaucht sein. Das berichtet Chip-Online unter Berufung auf einen Bericht des Blogs Habrahabr. Die Rede ist von bis zu fünf Millionen Datensätzen. Eine Google-Sprecherin in Russland bestätigte, dass Google-Experten den Vorfall derzeit prüfen. Wie alt die Datenbestände sind und ob die E-Mail-Konten noch aktiv genutzt werden, ist unklar. Nutzer von Gmail sollten in jedem Fall ihre Zugangsdaten ändern.

Immer wieder gelingt es Hackern, Zugangsdaten zu E-Mailkonten zu hacken und mit den gestohlenen Identitäten Spam-Mails zu versenden oder etwa das Konto des Opfers bei Onlineshops missbräuchlich zu verwenden. Zuletzt warnte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) im April vor 18 Millionen gestohlenen Datensätzen, darunter drei Millionen E-Mail-Adressen aus Deutschland. Da Nutzer oft ein und dasselbe Passwort für mehrere Dienste verwenden und den Code meist nicht ändern, herrscht im Untergrund ein reger Handel mit gestohlenen Identitäten.

Sicherheitsexperten raten Nutzern dringend dazu, starke Passwörter auszuwählen und für jeden Dienst einen eigenen Code zu verwenden. Auf Webseiten wie howsecureismypassword.net können Nutzer ihre Passwörter eingeben und sehen, wie lange Hacker brauchen würden, um sie zu knacken. Bieten Dienste eine so genannte Zwei-Wege-Authentifizierung an, sollten Nutzer diese sichere Möglichkeit verwenden. Der Anbieter vergibt dann neben dem vom Nutzer gewählten Passwort auch einen Sicherheitscode, der beispielsweise bei Änderungen der Zugangsdaten eingegeben werden muss.

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Bildquelle: Google

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