Internetzugang wichtiger als Sex und Drogen

Muss die Geschichte der Menschheit neu geschrieben werden? Auf jeden Fall, denn mit dem Siegeszug von Internet und Smartphone ändern sich auch die Grundbedürfnisse des Menschen.

Was der Mensch grundlegend zum Leben braucht sind: Luft, Essen und Trinken, Schlafen, also die physiologischen Grundbedürfnisse. Nun aber muss die viel zitierte Maslowsche Bedürfnispyramide wohl umgeschrieben werden. Denn im Zeitalter der Digitalisierung können sich Menschen ein Leben ohne drahtlosen Internetzugang nicht mehr vorstellen. WiFi ist vielen mittlerweile so wichtig, dass sie den Webzugang zu einem täglichen Grundbedürfnis zählen noch vor Sex, Schokolade oder Alkohol. Das auf mobilen Internetzugang spezialisierte Unternehmen iPass aus Kalifornien wollte von rund 1.700 Befragten wissen, welche Prioritäten sie setzen. Kaum überraschend, dass WiFi, also der drahtlose Netzzugang, mit 40 Prozent an erster Stelle genannt wurde. Noch vor Liebe Leckereien und sonstigen Lastern.

ähnliche Umfragen gab es in der Vergangenheit immer wieder, mit demselben Fazit. Bereits 2009 stellte der ITK-Branchenverband Bitkom fest, dass junge Menschen sogar auf den Lebenspartner oder ein Auto verzichten würden, nicht aber auf ein Handy und Webzugang.

Die neue Studie von iPass bestätigt also einmal mehr, dass WiFi quasi überlebenswichtig geworden ist. Das allerdings steht im krassen Widerspruch zu einem anderen Phänomen: Obwohl ein Leben ohne Internet für viele unvorstellbar ist, machen sich die wenigsten Nutzer Gedanken über die IT-Sicherheit von Clients. Denn lediglich neun Prozent der Befragten machen sich Sorgen, was mit ihren Daten auf mobilen Geräten passiert, wenn diese verloren gehen oder gestohlen werden.

Dass Smartphones und Tablets vollwertige Computer sind, die genauso mit Schutzsoftware gesichert werden müssen wie Notebooks oder Desktops, ist vielen immer noch nicht bewusst. Gehen mobile Geräte verloren, können sie beispielsweise mit Mobile Security von IT-Sicherheitshersteller Eset aus der Ferne gesperrt oder die auf dem Gerät gespeicherten Daten gelöscht werden.

Bildquelle: Dell

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