Mobiles Internet: Base kippt lästige Datenautomatik

Base wird nun doch keine automatische Zubuchung von zusätzlich teurem Datenvolumen vornehmen, wenn mobile Internetnutzer ihre Übertragungskapazität für schnelles Internet überschritten haben. Mobile Internetnutzer der Marke Base müssen nun nicht mehr befürchten, dass sie bei Überschreitung ihres Datenvolumens automatisch Zusatzkosten berappen müssen. Nach einer Abmahnung durch Verbraucherschützer kippte E-Plus, zu der Base gehört, die strittige Datenautomatik.

Die E-Plus-Marke Base kehrt bei Flat-Rates für mobiles Internet wieder zu ihrem ursprünglichen Modell zurück. Und das sieht vor, dass Nutzer, die ihr Volumen für schnelle Datenübertragungen überschritten haben, automatisch langsamer im Internet surfen und erst nach dem Kauf von zusätzlichem Datenvolumen wieder mit höherer Geschwindigkeit im Netz unterwegs sind. Je nach Tarif kosten dann beispielsweise 750 Megabyte fünf Euro.

E-Plus hatte die Flat-Tarife von Base für die mobile Datenübertragung erst kürzlich dahingehend geändert, dass Nutzer beim Überschreiten des Volumens automatisch und ohne die Möglichkeit eines Widerspruchs Zusatzoptionen erhalten, für die sie bezahlen müssen. Außerdem sahen die neuen Geschäftsbedingungen vor, dass Kunden automatisch in den nächst höheren Tarif gestuft würden, wenn sie in drei darauffolgenden Monaten ihr vereinbartes Datenvolumen überschreiten. Gegen diese Regelungen ging die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen vor und hatte Erfolg. Nach der Zustellung einer Abmahnung verzichtet E-Plus nun auf die umstrittene Datenautomatik.

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Bildquelle: DVAG

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