Neue Internetadressen sehr gefragt

Die Preise für Top-Level-Domains steigen kräftig. Vor allem TLDs .com und .biz waren gefragt. Aber auch die rund 300 neuen Endungen wie .berlin fanden viel Interesse.

Wer vorausschauend einprägsame Internetadressen für sich registriert, kann bei einem späteren Verkauf an Unternehmen sehr gutes Geld verdienen. Die Einführung immer neuer Top-Level-Domains (TLD) hat den Händlern dieser Adressen auch im ersten Halbjahr 2014 zu einem beachtlichen Wachstum verholfen. Die Preise für TLDs sind von Januar bis Juli dieses Jahres um durchschnittlich 17 Prozent kräftig gestiegen, meldet der weltweit größte Domainverwalter Sedo.

Über 16.000 TLDs wurden über die Online-Plattform sedo.com gehandelt, die Käufer gaben für Internetadressen insgesamt fast 36 Millionen US-Dollar aus. Der durchschnittliche Erlös pro Internetadresse bei sedo kletterte auf 2.214 US-Dollar.

Die höchsten Preise erzielen nach wie vor Internetadressen mit der Endung .com, die einen Bezug zum Einkaufen haben: Die Adresse mall.com konnte für 320.000 US-Dollar verkauft werden, vitaminc.com war einem Käufer 104.000 Euro wert. Teuerste .de-Adresse war kaffee.de für 100.000 Euro, gefolgt von witze.de (22.500 Euro), gewerbeflächen.de (16.500) und consulting.de, das für 15.500 Euro den Besitzer wechselte.

Aber auch die erst unlängst eingeführten rund 300 neuen Endungen für Spezialthemen oder Städte gingen für viel Geld weg. Eat.club erzielte 20.000 Euro, jobboerse.berlin immerhin noch 8.000 Euro. Bereits ein Viertel der insgesamt gehandelten TDLs entfielen auf die neuen Endungen.

Weniger Hoffnungen auf einen in Zukunft florierenden Handel traut man offenbar der Internetadresse marijuana.club zu. Meldungen über eine Legalisierung des privaten Hanfanbaus für Schmerzpatienten haben den Verkäufer dieser einschlägigen TDL zwar nicht reich gemacht. Aber immerhin erzielte der Inhaber 1.650 Euro mit dieser neuen ULR-Endung.

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Bildquelle:Manwalk/Pixelio.de

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