Fußball-WM: Ein Fest auch für Hacker

Brasilien ruft und alle Fans – einschließlich der Cyberkriminellen – fiebern der Fußball-Weltmeisterschaft entgegen.

Aktuelle News, Tickets online, Videoportale zur WM werden während der Fußball-Weltmeisterschaft zur Virenfalle für Fußballfans. Denn solche Webseiten sind nicht immer integer: Sie enthalten Viren, die sich der Webseiten-Besucher unbemerkt auf den Computer lädt. Auch die altbewährte Masche wie der Versand von Spam-Mails, wird von Hackern im Vorfeld der WM gerne angewandt. Um Betrügern nicht auf den Leim zu gehen, raten Computerexperten zur Vorsicht.

Mails von unbekannten Absendern sollten besser gelöscht werden. Auf keinen Fall sollten die darin enthaltenen Links angeklickt oder gar Dateianhänge geöffnet werden. Denn die Gefahr ist groß, den PC mit Computerschädlingen zu infizieren. Durch das Öffnen von Dateianhängen kann ein vom Anwender unbemerkter Computerschädling installiert werden. Eine Infektionsquelle sind auch manipulierte Webseiten oder noch dreister: Gelegentlich gelingt es Hackern sogar, auf viel besuchten Original-Internetseiten Viren zu verstecken. Meist ist die Schadsoftware in Werbebannern versteckt, die meist nur kurze Zeit eingeblendet wird. Das reicht dann aber schon, um mehrere Tausend PCs zu infizieren.

Sicherheitsexperten warnen aber auch Fußballfans im WM-Land Brasilien beim dortigen Besuch von Internetcafes achtsam zu sein. Konkret: Keine Kreditkarteninformationen in fremde Rechner eingeben und auch nicht den eigenen E-Mail-Account nutzen. Vorsicht ist auch bei kostenlosen WLan-Netzen geboten, Nutzer eines eigenen Notebooks sollten ihre sensiblen Daten vor Reiseantritt sichern. WLan-Netze können von Cyberkriminellen zu solchen Großveranstaltungen eigens eingerichtet worden sein, so dass Hacker, als regulärer Betreiber getarnt, einen exzellenten Zugriff auf Daten ahnungsloser Opfer erhalten können. Die auf dem Notebook, auf dem Smartphone oder Tablet installierte Sicherheitssoftware sollte stets aktuell sein, um nicht Gefahr zu laufen, mit veralteten Programmen in die Fänge eines Hackers zu gelangen. Ein zusätzlich aktivierter Diebstahlschutz hilft bei Verlust des Geräts alle privaten Daten zu löschen, damit diese nicht in falsche Hände geraten.

Generell gilt es für Reisende den Tipp zu beherzigen, die Sperrnummern des eigenen Mobilfunkanbieters gut zu notieren und mit auf die Reise zu nehmen, um im Zweifelsfall das Gerät schnell sperren zu können. Ist die Sperrnummer aktiviert, kann niemand auf Kosten des Users telefonieren.

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Übrigens: Trotz fiesen Hackern lässt sich der Fußball-Fan die WM nicht vermiesen und denkt an eine ordentliche Fan-Ausstattung

Bildquelle: Tim Reckmann / Pixelio.de

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