Massive Hackerangriffe auf Internet-Explorer

Schwerwiegende Sicherheitslücke in Microsofts Browser Internet-Explorer: Hacker können aus der Ferne auf PCs zugreifen und Schadsoftware verbreiten. Ohne Schutz bleiben Windows XP-Nutzer.

Microsoft warnt derzeit alle Nutzer des Internet-Explorer vor einer schwerwiegenden Sicherheitslücke im Browser. Immerhin auf jedem zweiten weltweit eingesetzten Rechner ist ein Internet-Explorer von Microsoft installiert. Ab der Version 6 sind die Browser vor Hackerangriffen nicht geschützt. Laut Experten wurden bereits Angriffe auf die Computer der Nutzer durchgeführt, die mit den Browser in den Versionen 9, 10 oder 11 ins Internet gehen. Über die betroffenen Browser können sich Hacker auf die Computer der Nutzer schalten und den PC ausspionieren oder Schadsoftware über manipulierte Webseiten verbreiten. Sicherheitsexperten von FireEye haben die Schwachstelle entdeckt und öffentlich gemacht.

Microsoft arbeitet derzeit mit Hochdruck an einem Patch, der das Problem abstellt. Allerdings ist nicht bekannt, wann der Softwarekonzern die Lücke mit einem Update schließen kann. In einem US-Blog-Beitrag beschreibt Microsoft die Folgen der Schwachstelle, nennt aber keine konkreten Hilfsmaßnahmen (https://technet.microsoft.com/en-US/library/security/2963983). Branchenexperten raten Nutzern, vorsorglich auf Browser anderer Hersteller umzusteigen.

Besonders gefährdet sind Nutzer, die mit dem vor kurzen von Microsoft eingestellten Betriebssystem Windows XP ihre PCs betreiben. Für die auf diesen Geräten häuft im Einsatz befindlichen IE-Versionen 6, 7 und 8 wird es nach dem Support-Ende von Windows XP auch keine Sicherheitsupdates mehr geben.

Ein Grund mehr, den Umstieg von XP auf ein sicheres Betriebssystem schleunigst nachzuholen. Günstige Versionen von Windows 7 und Windows 8.1 gibt es bei softwarebilliger.de

Bildquelle: Microsoft

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