Negativ-Rekord bei Computerviren

2013 geht in die Geschichte der Cyberkriminalität ein. Noch nie wurden so viele neue Viren und Trojaner entdeckt wie vergangenes Jahr.

Die Gefahren aus dem Internet steigen stetig und verlagern sich zunehmend auf Betrugsdelikte, die hohe finanzielle Schäden nach sich ziehen können. Laut dem IT-Sicherheitsunternehmen Panda Security wurden allein im vergangenen Jahr 30 Millionen neue Malwares entdeckt. Das sind 20 Prozent aller jemals endeckten Schädlinge. Die Zahl klingt hoch, man muss aber bedenken, dass oft schon kleine Programmänderungen an Malware-Stämmen als neue Computerschädlinge gezählt werden. An der Bedrohungslage ändert dies nichts. Laut Panda Security ist weltweit jeder dritte Computer mit Schadsoftware infiziert.

Am häufigsten kommen dabei Trojaner zum Einsatz, mit denen sich beispielsweise sensible Daten wie Kontoverbindungen oder Kreditkarten ausspähen lassen. Drei von vier Malware-Infektionen sind laut Panda Security Trojaner. Viren oder Würmer sind mit sieben, beziehungsweise sechs Prozent vergleichsweise selten. Einige von diesen altbekannten Schädlingen wie Ransomware werden aber in letzter Zeit von Hackern wieder gerne eingesetzt, um Computer zu sperren und dann Lösegeld zu erpressen.

Besondern aktiv sind Cyberkriminelle bei der Entwicklung und Verbreitung von Malware für Smartphones und Tablets. Insbesondere Googles mobiles Betriebssystem Android ist gefährdet. Panda Security zählte 2013 allein zwei Millionen neue Android-Schädlinge. Kein Computernutzer sollte auf Anti-Virenschutz verzichten.

Günstige Anti-Virensoftware zum sofortigen Einsatz gibt es bei hier.

Bildquelle: Zurich

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.