Passwort gehackt? Hier geht’s zum Test

Zehn Prozent der vom Hasso-Plattner-Institut als geleakt bekannten Passworter lauteten „123456“. Ein Test gibt Gewissheit, ob Ihre Accountdaten schon im Netz kursieren.

Wer Grund zur Annahme hat, dass sein Passwort für einen Account möglicherweise gehackt wurde, kann das im HPI Identity Leak Checker überprüfen. Das renommierte Institut, nach dem Stifter und SAP-Gründer Hasso Plattner benannt, prüft anhand von einer E-Mailadresse, ob die dazugehörigen persönlichen Identitätsdaten bereits im Internet veröffentlicht wurden. Per Datenabgleich wird kontrolliert, ob die E-Mailadresse in Verbindung mit anderen persönlichen Daten wie zum Beispiel Telefonnummer, Geburtsdatum oder Adresse im Internet offengelegt wurde und missbraucht werden könnte. Ein Test durch den Identity Leak Checker gibt Hinweise darauf.

Und die statistischen Daten des HPI sind erschreckend: Über 236,5 Millionen geleakte Identitätsdaten wurden aktuell erfasst. Fast die Hälfte davon entfallen auf die Maildienste von Hotmail, Gmail und Yahoo. Wie leicht es die Nutzer den Hackern machen, zeigt die Übersicht der gewählten Passwörter, die allesamt kinderleicht zu knacken sind. Die drei am häufigsten gewählten Passwörter sind die Zahlenfolge „123456“, „123456789“ und „12345678“, gefolgt von „password“.

Hier geht’s zum Test: leak checker

Bildquelle: obs/HPI Hasso-Plattner-Institut/KAY HERSCHELMANN

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