Paypal immer häufiger Ziel von Cyberkriminellen

Sicherheitsexperten zählen mehr als 22.000 Paypal-Phishing-Seiten monatlich. Nutzer sollten bei Online-Zahlungen über Paypal besonders vorsichtig sein.

Der zum Ebay-Konzern gehörende Bezahldienst Paypal ist derzeit verstärkt ins Visier von Cyberkriminellen geraten. Um an sensible Zahlungsinformationen der Nutzer zu kommen, geht die organisierte Netzkriminalität besonders raffiniert vor. Sie manipuliert auf Händlerwebseiten die Zahlungsvariante Paypal. Klickt ein Nutzer in einem Online-Shop auf den entsprechenden Button, um zu bezahlen, wird er unbemerkt auf eine gefälschte Webseite umgeleitet. Dort greifen dann Hacker auf die vom arglosen Kontobesitzer eingegebenen Paypal-Benutzerdaten zu und verursachen hohe finanzielle Schäden zulasten des Nutzers.

Mittlerweile ist Paypal-Phishing eine der beliebtesten, weil vielversprechenden Varianten der Internetkriminalität. Jeden Tag werden etwa 750 neue Phishing-Websites entdeckt, die sich gezielt an Paypal-Nutzer wenden, das entspricht mehr als 22.000 Paypal-Phishing-Seiten im Monat und über 270.000 Seiten im Jahr, berichtet das IT-Sicherheitsunternehmen Eleven aus Berlin.

Schuld an der Misere sind Schwachstellen auf den Webseiten der Shopbetreiber, die ihre Onlineseiten nicht regelmäßig vor Angriffen aus dem Internet absichern. Internetnutzer können sich vor Phishing-Attacken relativ leicht schützen: Der Paypal-Bezahlvorgang sollte immer über eine gesicherte Webseite erfolgen, die Nutzer daran erkennen, dass im Webbrowser die URL mit "https" anfängt und damit eine geschützte Verbindung anzeigt.

Auch der Einsatz einer aktuellen IT-Sicherheitssoftware wehrt solche Manipulationen ab. Viele Programme setzen URL-Filter ein, die eine gefährliche Webseite erst gar nicht öffnen. Günstige IT-Sicherheitssoftware bietet Softwarebilliger.de von vielen namhaften Herstellern an.

Bildquelle: Paypal

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