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Apple iPhone macht die Biege

Verbiegen sich Smartphones tatsächlich, wenn sie in der Gesäßtasche getragen werden? Der Biegetest gibt Antworten.

Berichte von verbogenen iPhones in der Hosentasche kratzen empfindlich am Image von Apple. Die Stiftung Warentest hat jetzt sieben Smartphones einem Biegetest unterzogen, mit überraschendem Ergebnis. Fazit: Nur mit viel Kraft lassen sich große Smartphones leicht verformen, aber nicht brechen.

Große Displaygrößen schrecken viele Nutzer dennoch nicht davon ab, ihr Smartphone weiter in der Hosentasche zu tragen. Vor allem Männer transportieren das Handy gerne in der hinteren Hosentasche und das hat durchaus Folgen, wie die Stiftung Warentest nun nachgewiesen hat. Die Verbraucherschützer haben sieben Smartphone-Modelle mit großen Bildschirmen einem Biegetest unterzogen, darunter das viel kritisierte neue iPhone von Apple. Der Hersteller reagierte gereizt auf Medienberichte von verbogenen iPhones und entzog einigen kritischen Zeitschriften, die darüber berichteten, Testgeräte. Das Fazit von Stiftung Warentest dürfte Apple und andere Hersteller wie Samsung und Sony freuen: Im alltäglichen Gebrauch verbiegen sich die Smartphones nicht, man muss schon sehr schonungs- und achtlos mit einem in der hinteren Hosentasche steckenden Gerät umgehen, um leichte Verbiegungen zu riskieren. Beispielsweise sich abrupt und öfter auf einen Stuhl mit Holzkanten zu setzen. Gewaltsam mit der Hand kann man keines der getesteten Smartphones brechen.

Gemessen wurde die Krafteinwirkung auf die beiden neuen Modelle von Apple sowie das LG G3, Galaxy Note 3 und Galaxy Alpha von Samsung sowie Sony Xperia Z2. Beim Hosentaschen-Test zeigten die neuen iPhones und das Xperia Z2 tatsächlich leichte Verbiegungen, wenn sich die Tester mehrmals und heftig auf harte Stuhlkanten setzten. Gebrochen ist aber keines der Geräte.

In einem weiteren Testaufbau untersuchte Warentest, bei welcher Last die Handys brechen. Das Sony Xperia Z2, das einzige Gerät mit Glasrückseite, hielt einer Belastung bis 23 Kilogramm stand, bevor es in der Mitte durchbrach. Zum Vergleich: Ein Bleistift bricht ab 9 Kilogramm Belastung in zwei Hälften. Den Versuchsaufbau zeigt Stiftung Warentest in seinem Youtube-Kanal.

Bildquelle: Stiftung Warentest

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