Das letzte Made in Germany-Smartphone jetzt neu

Rechtzeitig zu Weihnachten stellt Gigaset sein neues Smartphone GS5 vor. Das Mittelklassehandy hat eine seht gute Kamera, einen austauschbaren Akku und wird in Deutschland hergestellt.

Gigaset ist so zu sagen der letzte Mohikaner unter den Telefonherstellern, der noch in Deutschland seine Schnurlostelefone und Smartphones herstellt. In Bocholt am Niederrhein arbeiten 550 Mitarbeiter und assemblierten dort das neue GS5 – ein Smartphone mit dem Label Made in Germany, wenn auch die meisten Kompetenten natürlich aus Asien kommen.

Gigaset stellt seit 2018 Smartphones der Mittelklasse her. Das neue GS5 ist auch deswegen ungewöhnlich, weil es einen wechselbaren Akku besitzt. Der soll zwar dank voreingestellter Ladetechnologie auf lediglich 90 Prozent der Ladegrenze die Lebensdauer des Akkus verlängern. Wenn man aber unterwegs ist und keine Lademöglichkeit hat, kann ein schnell eingesetzter Wechselakku schon praktisch sein. Die Gesprächsdauer gibt Gigaset mit 25 Stunden (im 4G-Netz) an. Geladen werden kann der Akku kabellos nach Qi-Standard oder über den USB-C-Port in rund 120 Minuten von leer bis voll.

Im Inneren sorgt der neue Achtkern-Prozessor Helio G85 von Mediatek für flotte Geschwindigkeit. Mit 48 Megapixel bietet das GS5 die dreifache Auflösung der Kamera des Vorgängermodells GS4. Doch die Anzahl der Pixel entscheidet nicht allein über die Qualität der Fotos - eine wichtige Rolle bei der Bildqualität spielt die Blende. Beim GS5 passt sich die Öffnung der Blende an die Lichtverhältnisse an. Die weite Öffnung F1.8 sorgt bei Dämmerung oder Dunkelheit dafür, dass genügend Licht für gute Fotos beim Kamerasensor ankommt - gegebenenfalls unterstützt der LED-Blitz. Bei besseren Lichtverhältnissen verkleinert sich die Öffnung auf F2.2 und erlaubt so eine größere Tiefenschärfe.

Die Hauptkamera mit Autofokus wird von einem zweiten Objektiv für Ultraweitwinkel- oder Makroaufnahmen und einer Auflösung von 8 Megapixel ergänzt. Videos nimmt das GS5 mit 1.440p (Quad HD) auf. Und auch die Frontkamera hat mit 16 Megapixel eine ordentliche Auflösung.

Dual-SIM erweitert dank Speicherkartensteckplatz die Kapazität des 128 GB-großen Gerätespeichers. NFC für bargeldloses Zahlen, Bluetooth 5.0, eine Benachrichtigungs-LED und eine 3,5mm Klinkenbuchse für den Anschluss eines Kopfhörers sind an Bord. Gigaset gibt eine Garantie ab, dass das installierte Betriebssystem Android 11 das Update auf Version 12 erhält - Sicherheitsupdates für drei Jahre inbegriffen. Das Gigaset GS5 soll 299 Euro kosten.

Bildquelle: Gigaset

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