Flüssige Nanopartikel statt Displayschutzfolie fürs Smartphone

Unschöne Kratzer auf Smartphone-Displays zu beseitigen, geht richtig ins Geld. Vorsorgen kann man mit Schutzfolien und neuerdings auch mit Flüssigkeiten. Was taugt die flüssige Nanotechnologie?

Acht von zehn Smartphone-Reparaturen betreffen schadhafte oder schlicht verkratzte Displays. Dafür müssen Nutzer laut Clickrepair im Schnitt 155 Euro zahlen. Ganz schön viel Geld, wenn es nur um eine Schönheits-OP geht. Damit erst gar keine Kratzer entstehen, sollen Displayschutzfolien helfen. Sie sind allerdings nicht ganz einfach, sprich blasenfrei, auf das Smartphone-Display aufzutragen.

Wesentlich bequemer in der Handhabung sollen Flüssigkeiten sein, die mit einem Tuch auf das Display aufgetragen werden und nach wenigen Minuten aushärten. Die darin enthaltenen Nanopartikel sollen für rund ein Jahr gegen Kratzer schützen.

Clickrepair hat eine solche Flüssigkeit von Wowfix getestet. Mit einem Skalpell wurde ein mit Wowfixit behandeltes iPhone 6 anschließend traktiert. Das Ergebnis: Beim unbehandelten iPhone sind Displaykratzer entstanden, bei dem mit Flüssigkeitsschutz hingegen keine. Auch kleine Vertiefungen schließt die Flüssigkeit sauber. Nachteil: Manche Displayschutzfolie schützt auch gegen stumpfe Einschläge mit einem Gegenstand, was beim Flüssigkeitsschutz nicht gegeben ist. Neben Wowfixit gibt es auch weitere Hersteller von Flüssigkeitsschutz, beispielsweise Protectpax.

Bildquelle: Protectpax

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.