Jedes zehnte mobile Gerät defekt oder gestohlen

Nicht funktionierende oder gar geklaute Smartphones und Tablets sind ein Ärgernis. Wertvolle Daten gehen so verloren oder noch schlimmer: Diebe können ungesicherte Geräte missbrauchen.

Defekte Mobilgeräte sind schon allein für sich ein Ärgernis, auch wenn sie noch in der Garantiezeit kostenlos repariert oder ausgetauscht werden. Zwar versuchen die Reparaturdienstleister die auf den Geräten gespeicherten Daten und Apps zu retten. Doch da vor allem Tablets schwer zu öffnen und viele Bauteile verklebt sind, lohnen sich aufwändige Reparaturen bei älteren Geräten nicht. Haben Besitzer von Tablets und Smartphones keine Datensicherung durchgeführt, sind Fotos, Videos oder andere Dateien meist verloren. Und das kommt gar nicht so selten vor. Laut einer Studie des IT-Sicherheitsanbieters Kaspersky ging jedes zehnte mobile Gerät innerhalb eines Jahres kaputt, ging verloren oder wurde gestohlen.

Bei Verlust oder Diebstahl droht noch eine andere Gefahr. Werden die Geräte nicht mit einer Passwortsperre geschützt, können Dritte auf alle Konten eines Besitzers zugreifen. Mails, Facebook, Twitter, Apple iTunes oder Shoppingseiten könnten in diesem Fall von Unbefugten verwendet werden. Experten empfehlen daher, die Geräte am besten mit einem Passwort aus Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen zu schützen. Die übliche vierstellige PIN-Nummer ist weit weniger sicher als ein starkes Passwort.

Im Verlustfall hilft auch Sicherheitssoftware für mobile Geräte. Mit IT-Security-Software lassen sich Tablets oder Smartphones orten, sperren oder die Daten per Fernzugriff löschen. In jedem Fall sollten Nutzer immer an ein regelmäßiges Backup ihrer Daten auf einen externen Datenträger denken. Auch Cloud-Dienste sind für Datensicherungen gut geeignet.
Bildquelle: Vodafone

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