Samsung Galaxy: 600 Millionen von Sicherheitspanne betroffen

Durch unsichere WLAN-Verbindungen können Hacker Samsung-Smartphones der Galaxy-Serie mit Schadcode infizieren. Samsung hat bereits reagiert.

Samsung hat auf die Sicherheitslücke seiner Galaxy S-Modelle bereits reagiert und einen Firmware-Patch vorgenommen. Hacker könnten die Smartphones von rund 600 Millionen Usern mit Schadsoftware infiziert haben. Das IT-Sicherheitsunternehmen NowSecure, spezialisiert auf mobile Geräte, warnt die User eines Samsung-Galaxy-Handys vor offenen WLAN-Verbindungen an Hotspots oder in Cafés. Denn Hacker könnten diese momentan als Einfallstor für Cyberattacken ausnützen. Die Cyberkriminellen dringen laut Bericht über die SwiftKey-Tastatur-App ein und installieren über das für die Smartphone-Besitzer nicht zu deaktivierende Programm Schadcode auf die genannten Galaxy-Modelle.

Mehr als 600 Millionen Nutzer von Galaxy-Smartphones könnten laut NowSecure von der Sicherheitspanne betroffen sein. Die Sicherheitslücke böte Hackern Zugang zu den Sensoren, dem GPS-Modul, dem Mikrofon und der Kamera des Smartphones. Zusätzlich wäre es möglich bösartige Apps aufzuspielen.

Laut unternehmenseigenem Blog arbeitet der App-Hersteller SwiftKey auch bereits an einem Sicherheits-Update. SwiftKey will eine komplette Neuversion der App herausbringen, damit Hacker nicht mehr über die App auf Bilder und Daten zugreifen können. Auf andere Smartphones, die nicht der Galaxy-S-Serie angehören, haben die Hacker über die SwiftKey-App keine Möglichkeit auf einen Zugriff.

Sicherheitsexperten raten seit Jahren, dass kein PC ohne aktuelle Antiviren oder IT-Security-Software betrieben werden sollte. Diese Empfehlung gilt mittlerweile auch für mobile Geräte wie Tablets und Smartphones, die vollwertige Computer sind. Günstige Antiviren- und IT-Security-Software für Tablets und Smartphones können Sie bei uns kaufen.

Bildquelle: Samsung

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