Smartphone-Sicherheit beginnt vor dem Urlaub

Unsichere Hotspots oder Gerätediebstahl sind die größten Gefahren für Smartphone-Nutzer. Gerade im Ausland sollte man einige Sicherheitstipps beherzigen. Der beste Schutz ist IT-Sicherheitssoftware für mobile Geräte, die einen Fernzugriff ermöglicht.

Nahezu jeder Urlaubsreisende nimmt ein Smartphone mit ins Ausland. Telefonieren, Bilder und Videos machen, Mails checken oder auf gewohnte Apps auch im Urlaub nicht zu verzichten, ist für die meisten Reisenden selbstverständlich. Das wissen leider auch Kriminelle, die es gezielt auf Besitzer teurer Smartphone oder Tablets abgesehen haben. Diebstahl ist eines der häufigsten Ärgernisse auf Reisen, denn dann ist nicht nur das Gerät weg, sondern meist auch die darauf gespeicherten Daten. Ein gutes Sicherheitskonzept beginnt deshalb vor der Reise.

Dazu gehört, dass alle Daten auf dem Smartphone zuhause auf externe Medien oder einen Cloud-Speicher gesichert werden. Solche Backups sollten auch auf längeren Urlaubsreisen regelmäßig durchgeführt werden. Sollte das Entladen von Bildern oder Videos in einen Cloud-Speicher erfolgen, sollte eine sichere Wlan-Verbindung, beispielsweise über das Hotel-Netz, erfolgen.

Geht ein Gerät doch mal verloren, helfen Lokalisierung und gegebenenfalls eine Fernlöschung sämtlicher auf dem Smartphone gespeicherter Daten. Viele IT-Security-Programme speziell für mobile Geräte haben solche Features vorgesehen. Eine Installation vor Beginn der Urlaubsreise ist mehr als sinnvoll. Zumal solche IT-Security-Suiten auch gefährliche Malware erkennen und Schutz vor Internetbedrohungen bieten.

Eine weitere Gefahrenquelle sind freie Hotspots. Sicherheitsexperte Tim Berghoff von G Data warnt davor, Wlan-Netze an Flughäfen, Bahnhöfen oder öffentlichen Plätzen zu nutzen. "Kriminelle können sich hier mit einklinken und so den Datenverkehr zumindest teilweise mitlesen. Und so gelangen sie eben an persönliche Informationen wie Passwörter zu Mail-Postfächern, Kontaktdaten oder Passwörter zu sozialen Netzwerken."

Berghoff empfiehlt, auf Smartphones grundsätzlich kein dauerhaftes Wlan zu aktivieren, um Hackern keine Gelegenheit zu geben, sich unbemerkt in das Gerät zu hacken. Das gilt übrigens nicht nur im Ausland. Wer dennoch auf kostenlose Wlan im Ausland nicht verzichten und so Datenvolumen sparen will, sollte über ein gesichertes VPN die Wlan-Hotsports benutzen. G Data bietet beispielsweise Mobile Internet Security mit VPN an. Neben technischer Sicherheit sollten Nutzer natürlich auch immer alle Service- und Sperrnummern ihres Providers kennen.

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Bildquelle: obs/G Data Software AG

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