Verlorenes Smartphone finden

Sperren, orten, Mitteilungen schicken oder Daten löschen: Nur wer vorsorgt, kann den Verlust eines Smartphones gelassener sehen.

Der Verlust eines Smartphones kann Besitzer massiv schädigen, wenn keine Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Ganz abgesehen vom Wert eines teuren Smartphones oder Folgekosten durch unbefugtes Telefonieren können Dritte persönliche Daten einsehen und im schlimmsten Fall die auf dem Gerät installierten Apps sozialer Netzwerke oder Mail-Konten missbrauchen. Daher sollten Handybesitzer neben der obligatorischen vierstelligen Geräte-PIN zusätzlich den Bildschirm bei längerer Inaktivität sperren. Größere Sicherheit als eine vierstellige Zahl gewährleistet ein starkes Passwort. So kann ein unrechtmäßiger Besitzer zunächst wenig mit einem gefundenen Smartphone anfangen.

Fast alle Smartphone-Hersteller bieten Lösch-, Sperr- oder Ortungsfunktionen an, so dass Nutzer verlorene Geräte über das Internet fernsteuern und beispielsweise Meldungen an den Finder schicken oder alle Daten im Speicher löschen können.

Bei Samsung zum Beispiel können Nutzer ein verlorenes Smartphone auf der Webseite findmymobile.samsung.com aufstöbern, sperren oder Daten im Speicher des Geräts aus der Ferne löschen. Problem: Wird das Handy gestohlen und der Dieb entfernt die SIM-Karte und deaktiviert das Wlan, lässt sich auf Gerät nicht zugreifen.

In diesem Fall helfen einige mobile IT-Sicherheitsprogramme. Experten von Computerbild raten hier zu der Anwendung mobile Security von Kaspersky. Das Programm gehört zu den wenigen Ausnahmen, die auch dann einen Zugriff auf ein verlorenes Handy möglich machen, wenn keine SIM-Karte eingelegt ist. Die App versendet an den rechtmäßigen Besitzer sogar die Nummer einer neu eingelegten SIM-Karte und schießt Foto vom Benutzer, die an eine vorher festgelegte E-Mail-Adresse versendet werden.

Im Verlustfall sollten Handybesitzer unverzüglich die SIM-Karte beim Provider sperren lassen. Besteht der Verdacht eines Diebstahls sollte auch die Polizei verständigt werden. Auf dem Notfallzettel sollten die Ruf-, Kunden- und Hotline-Nummer des Mobilfunkanbieters sowie PIN, PUK und die Gerätenummer (IMEI) stehen.

Bildquelle: Vodafone

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