Internetprovider im Test

Internet im Schneckentempo, kein Support und riesen Unterschiede im Preis: Bei der Wahl des Internetproviders sollten Kunden genau vergleichen.

Das Deutsche Institut für Service-Qualität hat die bekanntesten Internetprovider unter die Lupe genommen und erhebliche Unterschiede festgestellt. So ergab die Analyse der Flatrate-Angebote große Preisdifferenzen. Eine Doppel-Flatrate (Internet mit 16.000 kBit/s + Telefon-Flat) beim günstigsten Anbieter kostet monatlich rund 20 Euro, beim teuersten dagegen gut 40 Euro. Bei einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten kann der Kunde somit 478 Euro sparen. Auch mache Vertragsbedingungen fallen negativ ins Gewicht: Lange Mindestvertragslaufzeiten von 24 Monaten und kundenunfreundliche Kündigungsfristen sind leider die Regel. Nur wenige Provider räumen den Kunden ein Sonderkündigungsrecht ein, beispielsweise, wenn die Internetverbindung in der Praxis viel langsamer war als eigentlich zugesagt.

Nur ein einziger von 15 untersuchten Anbietern erhielt die Note "sehr gut": Wie im Vorjahr schnitt Kabel Deutschland als bester Internetprovider ab. Acht weitere Anbieter erreichten die Note "gut". Eine ausführliche Tabelle der Anbieter hat das Deutsche Institut für Service-Qualität auf seiner Internetseite veröffentlicht.

Bildquelle: Pixelpart / Pixelio.de

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