Kunden verschmähen PCs

Desktops und Notebooks liegen derzeit wie Blei in den Regalen. Die Kunden greifen lieber zu Smartphones und Tablets.

Angesichts der seit langem rückläufigen PC-Verkaufszahlen sprechen manche Branchenbeobachter bereits von einer Post-PC-Ära, in der Smartphones und Tablets konventionelle Desktops und Notebooks ersetzen. Auch wenn es den PC noch lange Zeit weiter geben wird, neben den neuen mobilen Geräten verliert er zunehmend an Bedeutung. Die jüngsten Zahlen der Analysten zeigen, dass in Europa im dritten Quartal dieses Jahres so wenig PCs wie schon lange nicht mehr verkauft wurden. In Westeuropa setzen die PC-Hersteller laut dem Marktforschungsunternehmen Gartner 13,6 Millionen Computer ab, was einem Rückgang von 15,4 im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Vier der fünf größten PC-Hersteller verbuchten zum Teil dramatisch hohe Rückgänge. Lediglich der chinesische Hersteller Lenovo konnte zulegen und liegt in Deutschland mittlerweile auf Platz eins. Dank der Übernahme des Essener PC-Fertigers Medion, der als Aldi-Zulieferer bekannt wurde, hat Lenovo hierzulande die beiden Konkurrenten Acer und HP überrundet.

Dennoch blicken auch die Chinesen, die vor sieben Jahren das PC-Geschäft von IBM übernommen hatten, mit Sorge auf den deutschen Markt. Denn der Absatz ist hier im dritten Quartal sogar um 19 Prozent zurückgegangen. Am härtesten traf es den taiwanischen Hersteller Asus. Das Unternehmen verkaufte fast 38 Prozent weniger PCs, bei HP brachen die Stückzahlen um über 29 Prozent ein. Auch Acer und Dell mussten zweistellige Einbußen hinnehmen.

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Bildquelle: PC Spezialist

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