Vernetztes Jackett für Selbstverteidigung

Kameras, Lautsprecher und viele Sensoren an einer Jacke sollen potenzielle Angreifer abschrecken. Wearable Electronic macht es möglich.

Das sogenannte Internet der Dinge ist mittlerweile in der Kunstszene angekommen. Vorausgesetzt, man betrachtet das mit Hightech ausgestattete Jackett aus Korea weniger als taugliches Produkt für den realen Einsatz, sondern als künstlerische Auseinandersetzung mit der totalen Internetvernetzung. Künstler in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul haben ein außergewöhnliches Stück tragbarer Elektronik vorgestellt, das sogenannte Aposematic Jacket. Das Jackett soll seinen Träger vor Überfällen schützen, indem es optisch und akustisch abschreckend auf Täter wirkt. Außen am Kleidungsstück sind für jeden gut sichtbar zahlreiche Sensoren, Kameras und winzige Lautsprecher angebracht. Sie sorgen dafür, dass der Träger auf Knopfdruck Bilder von seiner Umgebung auslösen kann. Die Daten werden in Echtzeit per Internet übertragen und aufgezeichnet. Sie könnten später ausgewertet werden. Gleichzeitig warnt eine Stimme potenzielle Angreifer, dass nun der Aufzeichnungs-Modus aktiviert ist.

Im Aposematic Jacket verbergen sich zahlreiche Miniaturkomponenten. Gesteuert wird das Überwachungssystem von einer einfachen Computerplatine, einem Raspberry Pi, für die Datenübertragung sorgt ein WiFi-Modul, ein in das Innenfutter eingenähter kleiner Akku liefert Strom und nach allen Richtungen angebrachte Minikameras übernehmen die Rundumüberwachung der Umgebung. Mehr Infos und ein Video auf der Webseite der koreanischen Künstlervereinigung. .

Bildquelle: ssbkyh.com

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